Privatliquidation?

Zur Subsumtion des Gesundheitswesens unter das Kapital
in (22.03.2010)

Angesichts der drohenden »Reformen« durch die schwarz-gelbe Regierung ist derzeit wieder viel von Privatisierung und Ökonomisierung des Gesundheitswesens die Rede. Dass »Gesundheit keine Ware« ist oder sein soll, behaupten und fordern auch viele – von attac über die Gewerkschaften, die Bundesärztekammer bis zum Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte.

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Das Dröhnen der Drohnen

Technisierung von Überwachung und Kontrolle

Der Einsatz von Drohnen ist in den vergangenen Jahren nicht allein im militärischen und geheimdienstlichen Bereich ausgebaut worden. Auch im zivilen Sektor werden diese wieder verwendbaren Flug- und Fahrobjekte verstärkt genutzt und können daher als Ausdruck der zunehmenden Verschmelzung von militärischer, geheimdienstlicher und ziviler Sicherheitspolitik, -wirtschaft, -technik und -forschung gelesen werden.

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"Die Feder in die Wunde legen"

Interview mit Marie-Monique Robin

Kaum ein Film hat in den vergangenen Jahren in der Gentechnik-Debatte einen vergleichbaren Einfluss gehabt, wie Marie-Monique Robins Dokumentation „Monsanto - Mit Gift und Genen”. In unzähligen öffentlichen und nicht öffentlichen Aufführungen ist er - obwohl nicht für das Kino produziert - weltweit gezeigt worden.

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Dunkelfeld

in (18.03.2010)
Ein Blick auf Wahlergebnisse, Mitgliedslisten von Parteien und Kameradschaften oder Kriminalstatistiken reicht nicht, um extrem rechte Lebenswelten zu fassen. Im Verborgenen bleibt das sich in der Alltagspraxis generierende „Dunkelfeld”. Die gleichnamige Veröffentlichung verdeutlicht die Notwendigkeit einer antifaschistischen Analyse jenseits der Einschätzungen der Sicherheitsbehörden.
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Kontinuität im Wandel

Die Erinnerung an die NS-Vergangenheit im 21. Jahrhundert
in (18.03.2010)

„Im Holocaust wurde die Entmenschlichung von Politik zum terroristischen Ereignis. Ihre historische Bewältigung kann nicht in die Vergangenheit führen; denn die Vergangenheit bleibt vergangen. Das Vermächtnis des Genozids besetzt vielmehr unsere Gegenwart mit der zentralen Frage: Was ist die Würde des Menschen, wenn nicht diejenige seines Lebens?

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Landnahme in Afrika

in (18.03.2010)
Wie kann es sein, dass im 21. Jahrhundert die Welt in der Lage wäre, alle Menschen zu ernähren, und doch die Mehrheit der Menschen in Afrika und dem Rest des Globalen Südens hungert, während im Westen Fettleibigkeit um sich greift? Weshalb können reiche Staaten zu einer neuerlichen »Landnahme« in Afrika ansetzen?
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Blickregime im Museum

in (18.03.2010)
Kaum eine andere Institution schafft so viele Blick-Szenarien wie das Museum: den ordnenden Blick, den fragenden Blick, den begehrlichen Blick, den beobachtenden Blick, den toten Blick, den flüchtigen Blick, den teilnehmenden Blick, den trügerischen Blick...
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"the beat goes on"1

Dr. Dieter Keiner (geboren am 20.3.1940 in Ehringshausen - gestorben am 28.12.2009 in Münster). Persönliche Erinnerungen an einen lieben Freund und politischen Weggefährten
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein." Dieses Zitat von Kurt Tucholsky charakterisiert auch eine Lebensmaxime Dieter Keiners.
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Never ending story

Kennzeichnung von PolizeibeamtInnen

Die obligatorische Kennzeichnung von PolizeibeamtInnen mit Dienstnummern oder Namensschildern steht zwar immer wieder auf der politischen Tagesordnung. Auch unter der "rot-roten" Landesregierung in Berlin ist die Identifizierbarkeit der BeamtInnen jedoch bisher nur ein Projekt.

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