Kultur

Juventud global, futuros globales

La era actual se encuentra en un campo de tensión que surge de la ambivalencia de la aceleración como fenómeno de las sociedades supuestamente modernas. En este contexto, el futuro no aparece como un desarrollo uniforme y lineal, sino como un campo de batalla de expectativas y prácticas contradictorias. El futuro genera tanto restricciones como espacios de posibilidad que las personas deben navegar de forma individual y colectiva.
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Global Youth, Global Futures

The present age finds itself caught in a field of tension resulting from the ambivalence of acceleration as a phenomenon of supposedly modern societies. In this context, the future does not appear as a uniform, linear development, but rather as a contested arena of contradictory expectations and practices. The future brings both limitations and opportunities that people must navigate individually and collectively.
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Globale Jugend, globale Zukünfte

Das gegenwärtige Zeitalter befindet sich in einem Spannungsfeld, das sich aus der Ambivalenz von Beschleunigung als Phänomen vermeintlich moderner Gesellschaften ergibt. In diesem erscheint Zukunft nicht als einheitliche, lineare Entwicklung, sondern als umkämpfte Arena widersprüchlicher Erwartungen und Praktiken. Die Zukunft bringt sowohl Einschränkungen als auch Möglichkeitsräume hervor, die Menschen individuell und kollektiv navigieren müssen.
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„Halte durch, Genosse!“

Ein Rückblick auf die 30. Linke Literaturmesse Nürnberg, 31.10. bis 2.11.2025

Die Linke Literaturmesse Nürnberg findet seit 1996 einmal im Jahr Ende Oktober/Anfang November im städtischen Kulturzentrum Künstlerhaus (K4) statt. Sie gilt als größte linke Buchmesse in Deutschland. Das dreitägige Event kombiniert eine Buchausstellung von rund 80 linken Verlagen mit Lesungen und einem umfangreichem Veranstaltungsprogramm.

 

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Die Utopie lebt!

Plädoyer für eine Blickerweiterung der soziologischen Zeitdiagnose und Gesellschaftstheorie
Häufig wird die Gegenwart in gesellschaftstheoretischen und zeitdiagnostischen Debatten als utopielos beschrieben. Furchtbilder, Niedergangserwartungen sowie apokalyptische und rückwärtsgewandte Erzählungen dominierten die Imaginationen von Zukunft. Wir nehmen diese zeitdiagnostische Beschreibung zum Ausgangspunkt, um zu zeigen, dass es trotz dieser Tendenzen falsch ist, die Gegenwart als ein utopieloses Zeitalter zu bestimmen. Diese, aber auch andere verbreitete (Fehl-)Annahmen zur Utopie unterziehen wir einer kritischen Prüfung. Gegen die These vom Ende der Utopie sowie gegen die Fassung von Utopien als ein spezifisches Genre fiktionaler Literatur, als fortschrittlich-emanzipatorische Projekte und als europäisches Phänomen argumentieren wir für einen mehrdimensionalen, elastischen Utopie-Begriff und die Aufwertung der Utopie als Gegenstandsbereich soziologischer Forschung. Eine Soziologie der Utopie hat zum Ziel, als wünschenswert imaginierte Sozialverhältnisse und variierende Vorstellungen des guten Lebens differenziert zu analysieren sowie ihre Verankerung in der sozialen Praxis und Bedeutung für Veränderungsprozesse in Gegenwartsgesellschaften auszuloten.
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Urlaubsreisen als "Lebenswerk"

Reisen ist nicht immer gleich Reisen. War Reisen früher wenigen Privilegierten vorbehalten, so änderte sich das mit der Entwicklung des Massentourismus. Dieser wurde nur möglich infolge sozialer Errungenschaften wie gestiegener Einkommen und gesetzlichen Urlaubsanspruchs. Klassenunterschiede dokumentieren sich nun vor allem durch die Formen des Reisens. Und sie hängen - wie Gerlinde Irmscher herausarbeitet - mit geschlechtsspezifischen Differenzierungen zusammen.

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Unrecht gilt es immer zu bekämpfen

Ruth Weiss im Gespräch über Politisierung, Jüdischsein zwischen Deutschland und Südafrika und Widersprüche der Befreiungsbewegungen
Anlässlich ihres 100. Geburtstages am 26. Juli 2024 konnten wir mit Ruth Weiss sprechen. Sie stammt aus einer jüdischen Familie, der 1936 die Flucht aus Deutschland nach Südafrika gelang. Über viele Jahre war sie eine der kompetentesten Journalist:innen, die sich mit dem südlichen Afrika beschäftigten, und trug durch Bücher und Artikel wesentlich zum Kampf gegen Apartheid bei – auf internationaler Ebene und durch Tätigkeiten in verschiedenen Ländern des südlichen Afrikas, aber auch in Deutschland. Seit 2000 ist sie neben autobiographischen Schriften vor allem durch eine Reihe von Romanen hervorgetreten, die aus unterschiedlichen Perspektiven den Rassismus im südlichen Afrika zum Gegenstand haben. Daneben steht die mehrbändige literarische Bearbeitung der Geschichte jüdischer Gemeinden in ihrem heimatlichen Franken.
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