Umwelt
Global Youth, Global Futures
Globale Jugend, globale Zukünfte
»Ressourcen werden ohne Zustimmung abgebaut«
Ein Interview mit der sahrauischen Aktivistin Fatma Moulay
Spiegel historischer Epochen und sozialer Entwicklungen
Eine kurze Geschichte des touristischen Reisens
"Tourismus" ist eine Spielart freiwilliger, geplanter und zudem zeitlich begrenzter "Migration". Im Unterschied zu anderen Formen der Migration wird Tourismus nicht durch soziales Elend, nicht durch ökonomisch erzwungene oder karrierestrategisch "notwendige" Mobilität erzwungen und ebenso wenig durch die Stigmatisierung sowie Vertreibung ethnischer, politischer oder kulturell-konfessioneller Minderheiten ausgelöst.
Collapse & Cruelty: The Brutalization of Capitalist Society at the End of the End of History
One key characteristic of the current conjuncture of authoritarian capitalism is its brutalization: the expansion of increasingly violent means of exploitation, expropriation and domination, and a performance and normalization of cruelty and destruction on a global scale. Growing parts of society around the world enthusiastically support this. In parallel, human rights and democratic frameworks are under severe attack, both on national and international scale.
Colapso y Crueldad. La brutalización de la sociedad capitalista en el final del fin de la historia
Una característica clave de la coyuntura actual del capitalismo autoritario es su brutalización: la expansión de medios de explotación, desposesión y dominación cada vez más violentos, así como la puesta en escena y normalización de la crueldad y la destrucción a escala global. Crecientes sectores de la sociedad en todo el mundo apoyan con entusiasmo este proceso. Paralelamente, los marcos democráticos y de derechos humanos están bajo un severo ataque, tanto a escala nacional como internacional.
Kollaps und Grausamkeit: Die Brutalisierung der kapitalistischen Gesellschaft am Ende vom „Ende der Geschichte”
Ein wesentliches Merkmal der gegenwärtigen Konjunktur des autoritären Kapitalismus ist dessen Brutalisierung, die sich in der Ausweitung immer gewaltsamerer Mittel der Ausbeutung, Enteignung und Herrschaft sowie der Inszenierung und Normalisierung von Grausamkeit und Zerstörung auf globaler Ebene zeigt. Immer größere Teile der Gesellschaft weltweit unterstützen dies enthusiastisch. Parallel dazu werden Menschenrechte und demokratische Strukturen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene massiv angegriffen.
Unsichtbare Zeitlichkeit
Ein Gewalt-Analyserahmen für Friedenspraxis in Zeiten der Polykrise
Die wachsende Militarisierung und die allgegenwärtige Berichterstattung über Krieg prägen unseren Blick auf gewaltvolle Konflikte und deren Folgen − doch was bleibt dabei unsichtbar? Während Gewaltverständnisse im Kontext von Krieg oft auf akute Zerstörung fokussiert sind, entfalten sich viele Formen von Gewalt auch zeitlich versetzt und langsamer. Wir erweitern den Ansatz der »langsamen Gewalt« von Rob Nixon hier in zweierlei Hinsicht: Durch eine neue Analysekategorie der synchronen und asynchronen Gewalt und durch einen zeitlich und räumlich differenzierten Gewaltbegriff.
Westpapua
Am Rande Indonesiens, abseits der Nachrichten
Der Konflikt in Westpapua ist seit über 60 Jahren ein vergessener Konflikt. Eine fortgeführte Kolonialisierung, ein Versagen der internationalen Politik und geopolitische sowie ökonomische Interessen steuern die (Un-)Sichtbarkeit des Konflikts. Verbunden ist dies alles mit nationaler politischer Propaganda und der Kontrolle über Informationen, Medien und dem durch die indonesische Regierung erschwerten physischen Zugang in die Region – auch unter Anwendung von Druck und Gewalt sowie der Steuerung der lokalen Politik.


