Umwelt

Atom, Kohle und Gas: ein politisches Fiasko

Umfassender Backlash in der Energiepolitik

Klimaschutz ade statt AKW nee: Der massive Ausbau erneuerbarer Energien scheint für die Bundesregierung keine Option mehr – stattdessen wird die Rückkehr zu Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken nicht nur propagiert, sondern direkt umgesetzt. In seinem Artikel für die Graswurzelrevolution fasst Matthias Eickhoff die jüngsten energiepolitischen Dammbrüche zusammen, gegen die entschiedener Protest auf der Straße dringend nötig ist. (GWR-Red.)

 

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Vom Labor in den Stall

Neue Gentechnik bei landwirtschaftlichen Nutztieren

Schneller wachsen, dicker werden, gesund bleiben – das sollen gentechnisch veränderte Nutztiere. Ob diese Eigenschaften zu einer tierfreundlicheren Produktion beitragen ist fraglich. Neben viel Hype zeichnen offene Fragen bei den Methoden und auf dem Markt ein durchwachsenes Bild.

Inhaltsverzeichnis: https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/publikationen/gid/263

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Umweltpolitik

Die „Klebaktionen“ der „Letzten Generation“ und die Klimakonferenz in Sharm El Sheikh rücken – wieder einmal – die Klimapolitik ins Blickfeld. Um beides soll es hier nicht gehen, obwohl einiges dazu zu sagen wäre. Es soll sich vielmehr um Besonderheiten der Umwelt- respektive Klimapolitik drehen.

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Drakonisch durchgesetzt

Das Nickelproletariat und die Umweltfrage in Indonesien
Am Nickelabbau in Indonesien lässt sich zeigen, wie eng die soziale mit der ökologischen Frage verknüpft ist. Zur Lösung dieser Probleme den Fokus nur auf Konsumkritik und die Lieferketten zu legen, greift jedoch zu kurz. Zudem braucht es eine internationale Organisierung.
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Tief unten

Themeneditorial iz3w 393 (Nov./Dez. 2022) zu "Rohstoffe"
»Wir fordern einen EU-weiten Ausstieg aus dem Verkauf neuer Pkw und Lieferwagen mit Verbrennungsmotor bis spätestens 2035.« Der Satz stammt nicht von Klimaktivist*-innen, sondern aus dem Brief eines Industriebündnisses an das EU-Parlament. Unter den Unterzeichner*innen befinden sich auch die Automobilkonzerne Ford und Volvo. Deren Motiv dürfte eher ein Marktvorteil gegenüber der noch länger auf Verbrenner setzenden deutschen Automobilindustrie sein, als das ökologische Gewissen – jedenfalls: Die Industrie ist im Umbruch.
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Wer haftet für die Klimakrise?

Hefteditorial iz3w 393 (November/Dezember 2022) | Rohstoffe
Weniger als ein Prozent. So viel trägt Pakistan, in dem 3,6 Prozent der Weltbevölkerung leben, zu den weltweiten CO2-Emissionen und damit zum menschengemachten Klimawandel bei. Anfang März rollte eine dreimonatige Hitzewelle über die Region, mit Höchsttemperaturen von bis zu 53 Grad. Ende August wird Pakistan von den stärksten Wasserfluten seit Beginn der Aufzeichnungen heimgesucht. Geschmolzene Gletscher und ununterbrochene Regenfälle lassen Rinnsale zu kilometerbreiten, reißenden Flüssen werden und setzen ein Drittel des Landes unter Wasser. Mehr als 35 Millionen Menschen sind betroffen. Sie verlieren ihre Häuser und ihre Lebensgrundlage. Über 1.500 Menschen sterben. Nun steht eine weitere Katastrophe bevor: In den kommenden Monaten droht Nahrungsmittelknappheit. In überfüllten provisorischen Camps könnten sich Krankheiten wie Malaria, Cholera und Dengue ausbreiten.
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Die Grenzen des Wachstums

Was bleibt nach 50 Jahren von der legendären MIT-Studie?
Vor 50 Jahren schlug eine Studie wie eine Bombe ein. Im März 1972 erschien die Untersuchung "The Limits to Growth". Die deutsche Fassung "Die Grenzen des Wachstums" kam zwei Monate später auf den Markt. Das Buch verkaufte sich weltweit mehr als 30 Millionen Mal. Es wurde, wie Der Spiegel süffisant bemerkte, zum "erfolgreichsten und einflussreichsten Umwelt-Buch nach der biblischen Schöpfungsgeschichte".1 Norbert Nicoll blickt zurück und fragt, wie die Studie 50 Jahre später zu bewerten ist.
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