Linke Leute

heim.weh

Ulrike Meinhofs letztes Interview

40 Jahre nach den dramatischen Ereignissen des „Deutschen Herbstes“ 1977 erscheint voraussichtlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober Thomas Nufers Buch „heim.weh – Ulrike Meinhofs letztes Interview“ (ISBN 978-3-89771-651-3, 8 Euro). Als Vorabdruck veröffentlichen wir hier das von Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke geschriebene Vorwort. (GWR-Red.)

 

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Die Bedeutungen von tubaabité

Rassismuskritische Perspektiven auf das postkoloniale Dakar
in (30.08.2017)

Keywords: whiteness, racism, colonization, postcolony, Grounded Theory, toubab, Senegal, Dakar

Schlagwörter: weißsein, Rassismus, Kolonisierung, Postkolonie, Grounded Theory, tubab, Senegal, Dakar

„Wenn du in Dakar einen weißen in einem Mini-Bus siehst, denkst du dir:
Tja! Das ist wohl ein tubaab, der pleite ist [Orig.: tubaab fauché]!“
(Mohamed[1], Mai 2009)

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Leo Jogiches

An den Fingern einer Hand sind diejenigen herzuzählen, die ihn für einen der klügsten Köpfe halten, den die Arbeiterbewegung je in ihrem Schoß groß werden ließ. Die meisten, denen der Name Leo Jogiches noch geläufig ist, interessieren sich für ihn vornehmlich wegen der faszinierenden geistigen und politischen Nähe zu Rosa Luxemburg. Leo Jogiches wurde vor 150 Jahren, am 17. Juli 1867, in Wilna (Vilnius) geboren.

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Kleine Homestory

Hefteditorial iz3w 362 (Sept./Okt. 2017)
Jüngst, auf einer Lesung unter Sternen in einem Freiburger Szeneort, benutzte der Moderator bei der biografischen Kurzvorstellung des Buchautors Jörg Später einen Begriff aus der Biologie: Der vorgestellte Autor einer Biografie über Siegfried Kracauer sei in vergangenen Jahren als kritischer Geist in einem Freiburger Biotop aktiv gewesen. Genauso der Moderator, und so haben sie sich kennengelernt. Dieses Hinterhofbiotop habe einen recht kryptischen Namen, iz3w.
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Gutes Regieren in Berlin

Der griechische Philosoph Aristoteles hat auch darüber nachgedacht, wie ein Land am besten zu regieren sei. Immerhin war er Lehrer des Prinzen Alexander, der einmal die halbe Welt erobern sollte. Aristoteles favorisierte die Monarchie und die Politie, eine Art „Vernunftdiktatur“. Tyrannis und Demokratie lehnte er gleichermaßen ab, da sie nur dem Eigennutz der Herrschenden dienten. Allenfalls die Quantität der Herrschenden mache seines Erachtens den Unterschied zwischen beiden aus.

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Argumentationshilfen

Rechte Aussagen machten oft sprachlos, erklärt das Netzwerk „Gegenargument“. „Wir alle“ seien mit neuen Herausforderungen im Umgang mit rechten Positionen konfrontiert und manchmal verunsichert. Gegenargument solle dabei unterstützen, die eigene inhaltliche Position zu stärken sowie mehr Souveränität in konkreten Gesprächssituationen zu vermitteln.

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Fünf Fehler, die der syrischen Opposition zum Verhängnis wurden

in (08.04.2017)

„Wenn der Streiter von morgen die gestrige Schlacht nicht von Grund aus kennt, so wartet dasselbe Blutbad auf ihn. Unter solchen Umständen ist Schmeicheln gleichbedeutend mit Verrathen. Wer dem Volke falsche Revolutionslegenden erzählt und es – ob vorsätzlich oder aus Unwissenheit – durch Geschichtsdithyramben täuscht, ist ebenso strafbar wie der Geograph, der falsche Karten für die Seefahrer entwerfen würde.“ (Prosper Lissagaray, Pariser Kommune 1871)

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