Alternativen

Gedächtnisort für Bewegung und Forschung

Ein Gespräch mit Jürgen Bacia und Anne Niezgodka vom Duisburger Archiv für alternatives Schrifttum (afas)

Anne Niezgodka ist Mitarbeiterin des Archiv für alternatives Schrifttum (afas) in Duisburg. Sie hat in der Graswurzelrevolution Nr. 424 mit ihrem Artikel „Die Vermehrung der Drückeberger“ an die Geschichte der Selbstorganisation der Zivildienstleistenden erinnert. Dr. Jürgen Bacia ist Mitherausgeber unter anderem von „Bewegung bewahren. Freie Archive und die Geschichte von unten“ (1). Er hat 1985 das afas mitgegründet.

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Ein unvollendetes Projekt

Postdemokratie, struktureller Populismus und Demokratie im liberalen Staat

Ausgehend von dem Aufstieg populistischer politischer Bewegungen in Europa, den USA und Lateinamerika in den letzten 20 Jahren hat sich eine lebhafte und kontroverse Debatte um die Bestimmung des Populismus-Begriffes, auch in der Zeitschrift Forum Wissenschaft, entwickelt. An frühere Debattenbeiträge knüpft Kai Mosebach an und skizziert einige kritische Bemerkungen zu der Hoffnung, Populismus per definitionem auszutreiben. Nach dem ersten Teil seines Beitrags in Forum Wissenschaft 4/2018 folgt hier der zweite Teil.

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Criminalizing Hope for Peace

Die repressiven Maßnahmen gegen kritische Wissenschaftler*innen in der Türkei haben mit der Verurteilung mehrerer Kolleg*innen im Dezember 2018 eine neue Dynamik erreicht. Der BdWi unterstützt die Aktivitäten der türkischen und kurdischen Kolleg*innen mit einem offenen Brief 1, aber auch mit Möglichkeiten zur Publikation. Asli Telli Aydemir stellt im Folgenden (in englischer Sprache) die Tätigkeit der Academics for peace vor.

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Statt ›innovative‹ Lehr-Lernformen

Plädoyer für eine Neuerfindung von Studium und Lehre in Zeiten der Digitalisierung

Bewertungen der Digitalisierung sind nicht einheitlich, sondern vom jeweiligen Standpunkt abhängig. Dies gilt auch für die Frage, wie sie Wissenschaft und Forschung, Studium und Lehre beeinflusst. Sie bietet Möglichkeiten zur Erfassung, Speicherung und Verarbeitung gigantischer Datenmengen - fordert aber zugleich Kriterien der Einordnung und Strukturierung. Daraus ergeben sich große Herausforderungen an Studium und Lehre, meint Ines Langemeyer und plädiert für eine Neuerfindung derselben.

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„Make love – not CO2“

Fridays for Future – Generalstreik für die Zukunft

Als ich am 15. März 2019 zur lokalen Fridays for Future-Demo in Münster gegangen bin, kam in mir ein Gefühl von Begeisterung, Zuversicht und Rührung auf. 5.000 Schüler*innen bestreikten an diesem Tag allein in dieser 310.000-Einwohner*innen-Stadt den Unterricht, um lautstark für eine klimagerechte Zukunft zu demonstrieren. „Liberté, Egalité et Fuck Kohlé“, „Alle elf Minuten schmelzen 5,3 Millionen Tonnen Eis in der Antarktis – Ich klimawandel jetzt.

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„…die Sache mit der Freiheit, immer noch“ (1)

Muss man die alten Interviews aus dem Ja-Anarchismus-Band neu auflegen? Muss man!

2006 trat die erste Ausgabe von „Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert“ mit der Mission an, dem durch die RAF und die dauerhafte mediale Verknüpfung mit Chaos und Gewalt verunglimpften Begriff ‚Anarchie‘ ein realistischeres Bild von Anarchist*innen und ihren vielfältigen Projekten entgegenzusetzen. In vielen Interviews entstand dadurch ein lebendiges Bild von der Vielfalt der gewaltfreien anarchistischen Bewegung. Das Buch war so erfolgreich, dass zwei weitere Bände folgten: „Anarchismus Hoch 2“ und „Anarchismus Hoch 3“.

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Feministin und freiheitliche Sozialistin

Warum Clara Wichmanns Aufsätze auch heute noch äußerst aktuell sind

Die Geschichte der politischen Ideen von Frauen am Anfang des 20. Jahrhunderts wird oft so dargestellt, als hätten sich damals Frauenrechtlerinnen und Sozialistinnen gegenüber gestanden, wobei die einen sich nur für die Gleichstellung innerhalb bürgerlicher Verhältnisse engagiert hätten und die anderen Frauenrechte dem Klassenkampf unterordneten.

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