Politik

Teil des Problems

Warum Linkspopulismus nicht Teil der Lösung sein kann

In Forum Wissenschaft 1/2017 widmeten wir uns ausführlich der Debatte um "Populismus". Dabei wurden auch Thesen vorgestellt, die sich für einen Populismus von links stark machten. Carsten von Wissel kritisiert diese Haltung und erläutert, warum weniger Verständnis für Populismus für die Demokratie gut wäre.

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Zwei Jahre Zaun

Chronik der schrittweisen Abschaffung des Asylrechts und der Normalisierung von staatlicher Folter in Ungarn

Innerhalb von zwei Jahren hat die extrem rechte Fidesz-Regierung das ungarische Asylsystem zu einer menschenverachtenden, allumfassenden Maschinerie umgebaut. Gestützt durch Kriminalisierung von Protest, Einschränkung von Medienfreiheit, rassistische und antisemitische Propaganda hat Ministerpräsident Viktor Orbán ein System erschaffen, welches Menschen mit Stacheldraht und Foltermethoden außer Landes hält und ihnen mit eben solchen innerhalb der Grenzen gegenübertritt.

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Die Bedeutungen von tubaabité

Rassismuskritische Perspektiven auf das postkoloniale Dakar
in (30.08.2017)

Keywords: whiteness, racism, colonization, postcolony, Grounded Theory, toubab, Senegal, Dakar

Schlagwörter: weißsein, Rassismus, Kolonisierung, Postkolonie, Grounded Theory, tubab, Senegal, Dakar

„Wenn du in Dakar einen weißen in einem Mini-Bus siehst, denkst du dir:
Tja! Das ist wohl ein tubaab, der pleite ist [Orig.: tubaab fauché]!“
(Mohamed[1], Mai 2009)

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„Splendid isolation“ oder was könnte Polen wollen?

Es mehren sich Stimmen, die befürchten, dass das Polen Jarosław Kaczyńskis der EU den Rücken kehren könnte. Insofern erschienen auch die Konflikte mit der EU um die unterschiedlichen „Reformen“, zuletzt die des Justizwesens, in einem anderen Licht – als Anzeichen eines möglichen Ausstiegs aus Europas Strukturen und in Teilen auch Werten. Und, noch wichtiger, sie könnten Vorboten eines strategischen Konzepts zur Neuordnung Ostmitteleuropas sein.

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Class Matters im Buch

in (27.08.2017)

Auch und gerade weil der Zusammenhang von Kunst und Klasse im Alltag des Kunstbetriebs ebenso wie in der ästhetischen Theorie so wenig thematisiert wird, betont Ben Davis: „Class is an issue of fundamental importance for art.“ Nicht bloß der gestiegene Einfluss des Marktes und die superreichen SammlerInnen sind für die immense Bedeutung von Klasse in Bezug auf Kunst zentral.

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Class Trouble

Wie viel „Klasse“ hat die queer-feministische Praxis? 
in (27.08.2017)

Dass „Klasse“ keine zentrale Kategorie in queer-feministischen Analysen darstellt, liegt nicht etwa daran, dass der Klassenwiderspruch aufgehoben wäre oder Kapitalismuskritik im Queer-Feminismus keine Rolle spielt. Es liegt stattdessen daran, dass Ungleichheit oft als Diskriminierung kurzgeführt wird.

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Der Westen & Russland – zum Diskurs

Gernot Erler ist Russland-Beauftragter der Bundesregierung. Ob es dafür eine dezidierte Stellenbeschreibung gibt, ist dem Autor ebenso unbekannt wie die Antwort auf die Frage, ob sich darin womöglich als Aufgabenfixierung ein Punkt „allen Russland- und Putinverstehern regelmäßig die Leviten lesen“ findet. Gernot Erler ist dies jedoch seit längerem zumindest ein wiederkehrendes Anliegen.

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Gutes Regieren in Berlin

Der griechische Philosoph Aristoteles hat auch darüber nachgedacht, wie ein Land am besten zu regieren sei. Immerhin war er Lehrer des Prinzen Alexander, der einmal die halbe Welt erobern sollte. Aristoteles favorisierte die Monarchie und die Politie, eine Art „Vernunftdiktatur“. Tyrannis und Demokratie lehnte er gleichermaßen ab, da sie nur dem Eigennutz der Herrschenden dienten. Allenfalls die Quantität der Herrschenden mache seines Erachtens den Unterschied zwischen beiden aus.

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