Internationales

Weltsozialforum Dakar – ein Erfolg?

Die Medien in Deutschland - ausgenommen die „üblich verdächtigen" linken - wollten nicht so recht über das globale Treffen berichten, zu dem mehr als 80.000 zivilgesellschaftlich Engagierte auf sehr verschiedene Art und Weise und über sehr unterschiedlich lange Distanzen kamen. Und wenn sie über die weit mehr als 700 Workshops, Aktionen, Feiern, Groß- und Kleinveranstaltungen informierten, die vom 6. bis 11. Februar 2011 die senegalesische Hauptstadt und das Leben ihrer Gäste verschönten, ging es meist um Politpromis und Chaos.

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One World One Pain

Notizen zu den Rebellionen in Arabien und anderswo
in (04.04.2011)

„We want Jobs & Peace life. We love Yemen." - So lautete jüngst ein Spruchband junger Demonstranten in Sanaa, die gegen ihren Patriarchen im Präsidentenamt aufbegehren. Tatsächlich dürfte sich heute ein großer Teil der Menschheit in Nord und Süd so ähnlich ein halbwegs gutes Leben vorstellen: Arbeit haben, damit man Geld hat zum Leben und zum nötigsten Prestigekonsum; kein Krieg und Bürgerkrieg; einigermaßen sicher sein vor Kriminellen und unbehelligt von Ordnungshütern; ein Staat, der einen nicht schon fürs Reden abstraft und über die Steuern hinaus in Ruhe lässt.

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Revolte mit begrenzter Reichweite

Warum einige arabische Regime stabiler sind als andere

In Nordafrika überschlagen sich weiterhin die Ereignisse. Nachdem in Tunesien und Ägypten zwei langjährige autoritäre Herrscher von der Macht vertrieben wurden, ist derzeit noch unklar, ob in Libyen das gegenwärtige Regime den Aufstand niederschlagen kann.

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Nordafrika: Nach den Revolten für Demokratie in Tunesien und Ägypten

Vortrag und Diskussion mit Bernard Schmid


Das Jahr 2011 begann in vielerlei Hinsicht überraschend. Zwei mehr oder weniger erfolgreiche Revolutionen in arabischen Ländern, ein dreifacher Atomunfall in Japan - und danach eine breit angelegte Repression in Teilen des arabischen Raums: Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen.

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Indien und die Naxaliten: Agrarrevolten und kapitalistische Modernisierung

Der indische Subkontinent befindet sich in einem Prozess rasanter ökonomischer und gesellschaftlicher Modernisierung. Während die bürgerlichen Medien diese kapitalistische Durchdringung als Fortschritt feiern, geraten die katastrophalen sozialen Folgen ungleicher Entwicklung und der Zerstörung der kleinbäuerlichen Subsistenzwirtschaften meistens aus dem Blickfeld.

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Machtkämpfe im arabischen Raum

Die Dominotheorie war schon immer fragwürdig, erst recht wenn sie in den bürgerlichen Großmedien diskutiert wird. Das gilt auch für die „Revolution", wenn sie plötzlich und unerwartet gelobt wird, wo sie doch gerade einen Despoten gestürzt hat, der bis eben noch ein williger Vollstrecker der Interessen des Westens war.
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Bloß keine Invasion

Linke Regierungen in Lateinamerika warnen vor militärischem Eingreifen in Libyen. Chávez fordert eine internationale Kommission

Die meisten links regierten Staaten Lateinamerikas scheuen sich vor einer Parteinahme in dem gewaltsamen Konflikt in Libyen. Kuba und Venezuela rechnen aufgrund des libyschen Öls mit einer militärischen Invasion der NATO und wenden sich strikt gegen Einmischung von außen. Vor allem Venezuela wirft den Medien Manipulation der Lage vor. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez schlägt eine internationale Friedenskommission statt eines Militäreinsatzes vor.

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