Internationales
Portugal nach den Massenprotesten
Antworten ‘von unten' auf die Krise
Die politische Krise in Portugal hat nach den Massenprotesten Mitte März 2011 und dem anschließenden Sturz der „sozialistischen" Regierung an Dynamik verloren.
Aufstände, Revolution und Demokratie in Afrika
Interview mit Firoze Manji von Pambazuka News zu den Umbrüchen in der arabischen Welt.
Wo liegen die Wurzeln der Aufstände?[1]
Hinter den allgemeinen Slogans stehen die Erfahrungen der letzten 30 Jahre, in denen die Errungenschaften der antikolonialen Kämpfe zurückgenommen worden sind:
Fantastische Geschichten
Deutsche Geschäfte mit Folterstaaten
Während ein abgeschobener syrischer Jugendlicher in Haft sitzt, bahnt eine niedersächsische Wirtschaftsdelegation in Syrien Geschäfte an
Bernd Mesovic ist stellvertretender Geschäftsführer von PRO ASYL. Für die LeserInnen der Graswurzelrevolution analysiert er die deutsche Wirtschafts-, Asyl- und Menschenrechtspolitik am Beispiel Syriens. (GWR-Red.)
Kolkata
In den Slums einer Megacity
Kolkata (ehemals Kalkutta) ist eine Stadt der Extreme, geprägt von vielschichtigen Gegensätzen und Widersprüchen. Fernab von Bollywood, Goa-Parties und Indien-Romantik stehen hier Überlebenskampf, Solidarität und Ignoranz eng nebeneinander.
China rüstet auf
Brot und Rosen auf chinesisch
Das Ende der Aufopferung in der neuen Topographie der Wanderarbeit
»Wer heute faul ist, sucht morgen Arbeit«. Diese Worte schrieb das Management einer chinesischen Textilfabrik groß an die Wand. Die Botschaft appelliert an die Bereitschaft chinesischer Frauen, sich für das Wohl der Familien und des Staates aufzuopfern. Widerständige Reaktionen waren nicht vorgesehen. Doch der Wandel in China macht auch vor den Geschlechterrollen nicht Halt.
Odyssee durch Europa
Ein Leben unter menschenunwürdigen Umständen: Unbegleitete Flüchtlingskinder und Jugendliche
Minderjährige Flüchtlinge in den griechischen Elendshaftlagern an der Grenze zur Türkei, obdachlose afghanische Jungen in der Athener Innenstadt, den griechischen Fährhäfen Igoumentisa und Patras, in den Straßen von Rom, von Paris und Calais - die Liste hässlicher Orte in Europa, wo Kinderrechte und Flüchtlingsschutz nicht existieren, ließe sich beliebig fortsetzen.
„Mein Herz ist wie von schwarzem Teer gefüllt"
Rede von Naho Dietrich-Nemoto aus Fukushima, gehalten am 28. Mai 2011
Am 28. Mai 2011 haben bundesweit über 160.000 Menschen in 21 Städten der Bundesrepublik für die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen demonstriert. Wir dokumentieren die bewegende Rede von Naho Dietrich-Nemoto aus Fukushima, die sie an diesem Tag vor 8.000 TeilnehmerInnen der Anti-Atom-Demo in Münster gehalten hat. (GWR-Red.)


