Internationales

Ägypten: »Wir leben in einer Militärdiktatur«

Die Protestbewegung in Ägypten hat mit vielen Rückschlägen zu kämpfen

Eigentlich sieht der Tahrir-Platz am 27. Mai aus wie immer, wenn in den letzten Monaten freitags zu großen Demonstrationen gerufen wurde: Da sind die Barrikaden aus Litfasssäulen, Stacheldraht und Absperrgittern, an denen junge Männer und Frauen jeden, der auf den Platz will, freundlich kontrollieren. Da sind die Bühnen mit ihren scheppernden Boxen, die alle zugleich den Platz mit Musik oder Reden beschallen. Und die fliegenden Händler, die zwischen den Protestierenden stehen, Kaffee auf Gaskochern zubereiten, Maiskolben braten oder süßen Couscous ausgeben.

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Europa am braunen Abgrund

Die Krise der EU und der Aufstieg des Rechtspopulismus

Was bleibt von Europa?

In Griechenland, Spanien und Portugal kämpfen sozialdemokratische Regierungen um ihr Überleben. Nach dem Generalstreik vom 11. Mai ist ungewisser denn je, wie lange Giorgios Papandreou die Mehrheit des Landes und der Panhellenischen Sozialistischen Bewegung (Pasok) noch hinter sich hat. Gegen Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero (PSOE) – und mit ihm gegen die gesamte politische Klasse – richtet sich die Wut jener »Indignados« (der Empörten), die zu Zehntausenden in Madrid, Barcelona, Valencia und anderen Städten die öffentlichen Plätze in Besitz genommen haben, um für elementare Menschenrechte zu kämpfen: Wohnungen, Jobs, Mindestlöhne, ein Leben mit Zukunft, ohne Angst.

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BASF und die Wissenschaft

Die BASF unterhält vielfältige Beziehungen zu öffentlichen Forschungseinrichtungen. Über Firmenaufkäufe von akademischen Spin-offs und Kooperationsbeziehungen verschafft sich der Konzern Zugang zu wissenschaftlichem Know-How. Darüber hinaus sitzen Vertreter von BASF in den Gremien, die über zukünftige Forschungsrichtlinien und damit über die Vergabe von Forschungsmitteln entscheiden.
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Der Kampf wird zäher

Gedämpfte Euphorie bei den Aktivistinnen in Ägypten: Das Fest zum 8. März endete in Gewalt, im April schoss die Armee auf DemonstrantInnen, die reformierte Verfassung ist sexistisch. Hinter das neue Selbstverständnis, das viele Frauen errungen haben, gibt es dennoch kein Zurück mehr.

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Delegation und Erbauungswissenschaft

Zur Kritik der zapatismusnahen Forschung zu sozialen Bewegungen
in (31.05.2011)

Dieser Text handelt von der Frage nach dem angemessenen Reden über soziale Bewegungen. Es geht also weniger um die Praktiken der Bewegungen selbst, als vielmehr darum, in welcher Art und Weise, mit welchem Impetus, unter Hervorhebung welcher Strukturbedingungen einerseits und welcher Bewegungspraktiken andererseits eine theoretisch anspruchsvolle sozialwissenschaftliche Bewegungsforschung zu betreiben ist.

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Die Logik des Pazifismus

Konsequente Gewaltlosigkeit ist der einzige Weg, um zu einer friedlichen Welt zu kommen

Konstantin Wecker ist einer der einflussreichsten Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Für die Leserinnen und Leser der Graswurzelrevolution kommentiert er den Krieg in Libyen. (GWR-Red.)

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