Bischoff, Joachim

Joachim Bischoff, Jg. 1944, Mitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik Memorandum; Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift Sozialismus.

Gehörte in den 90er Jahren dem PDS-Parteivorstand an, verließ die demokratischen Sozialisten aber jedoch wieder. Im Frühjahr 2004 gehörte er zu den Mitinitiatoren der "Wahlpolitischen Alternative 2006"; seit Juli Vorstandsmitglied im Verein "Wahlalternative Arbeit & soziale Gerechtigkeit".

Zahlreiche Publikationen zur Politischen Ökonomie des Kapitalismus, unter anderem: Mythen der New Economy, Hamburg 2002. Letzte Buchveröffentlichung: "Entfesselter Kapitalismus. Transformation des europäischen Sozialmodells", Hamburg 2003.

Aktuelle Beiträge der Autorin / des Autors

Amerikas »Souveränität« im Klimawandel

Trump führt die USA in eine politische Isolation

»Als jemand, dem die Umwelt sehr am Herzen liegt, kann ich nicht guten Gewissens einen Deal unterstützen, der die USA abstraft.«. Mit diesen Worten begründete Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Dieser internationale Vertrag widerspräche seiner Vorstellung von Umweltschutz, da zum Beispiel China und Indien ihre Emissionen in den nächsten 13 Jahren weiter steigern könnten.

» mehr

Trumps Neuordnung der Welt

Innenpolitisch droht ein zweitklassisches Amerika

Der G7-Gipfel der führenden Industriestaaten war wegen des Beharrens von US-Präsident Donald Trump auf seiner Logik des »America first« ein Fiasko. In zentralen politischen Fragen konnten die Staats- und Regierungschefs keine Verständigung über weitere Schritte erzielen. Uneinigkeit herrschte vor allem über Freihandel, Klimaschutz und die Flüchtlingskrise.

» mehr

Starkes Signal für die Erneuerung des bürgerlichen Lagers

Die Landtagswahlen in NRW

Die Abstimmung in Nordrhein-Westfalen war die letzte Landtagswahl vor der Bundestagswahl am 24. September. Rund 13,1 Mio. Wahlberechtigte waren aufgerufen, den neuen Landtag zu wählen. Knapp 840.000 von ihnen waren ErstwählerInnen. Die CDU konnte ihr Ergebnis von 26,3% auf 33,0% steigern und mit einer Rechtskehre die AfD deutlich unter einem zweistelligen Ergebnis halten.

» mehr