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Konservativer Gegenpol

Die „Burschenschaft Germania Halle zu Mainz“ bleibt sich treu
in (15.05.2013)


„An der Universität versuchen wir einen konservativen Gegenpol zu den größtenteils links eingestellten Studentenvertretern zu bilden“, so ein Mitglied der „Burschenschaft Germania Halle zu Mainz“, das sich Thorsten Schulze nennt, in einem Interview in einer der letzten Ausgaben der Zeitschrift Unipress, die vom AStA der Uni Mainz herausgegeben wird. Auch die in Verbindungskreisen verbreitete Verschwörungstheorie von der antikorporierten Medienmacht darf der Burschenschafter hier unkommentiert verbreiten, wenn auch in etwas ungelenkem Deutsch: „Wir können keine rechtsextremen Tendenzen in unserem Dachverband erkennen. Die ständige Wiederholung dieser Anschuldigungen [...] machen jene nicht ‘wahrer’.“

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Streiken muss wehtun

Ein Kommentar von Sebastien Nekyia

In Berlin ist nicht nur Prüfungszeit für Abitur, den mittleren Schulabschluss und die DrittklässlerInnen, sondern auch für die Tarifpolitik des Stadtstaats: Angestellte Lehrkräfte traten in den War

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Anspruch und Wirklichkeit

Gericht zählt LeiharbeiterInnen nun voll zur Belegschaft

Erneut fiel in einem Erfurter Gerichtssaal ein alter Zopf zu Boden. Nachdem das Bundesarbeitsgericht (BAG) in den vergangenen Jahren bereits die eigene, höchstrichterliche Rechtsprechung u.a.

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Wohin treibt der »demokratische Kapitalismus«?

Wolfgang Streecks Zeit- und Krisendiagnose

Seit dem Ausbruch der Großen Krise 2008ff. befinden sich die kapitalistischen Metropolen, die die weltwirtschaftliche Entwicklung im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts maßgeblich bestimmt hatten, im Krisenmodus. In Europa verschärft eine institutionell verankerte Austeritätspolitik die Krisenkonstellation und bleibt kurzatmig auf bloßen Zeitgewinn ausgerichtet. Der Umbruch in der US-Haushaltspolitik, mit Einsparungen und Mehreinnahmen einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, lässt eine neue weltwirtschaftliche Wachstumskonstellation weiterhin fragil erscheinen. Und in Japan zeitigen massive Konjunkturprogramme, Niedrigzinspolitik und eine Strategie des billigen Geldes keinen durchschlagenden Erfolg.

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