Editorial
"Der König ist tot, es lebe der König!" pflegte in Frankreich bis ins 19. Jahrhundert der Herold auszurufen, nachdem der alte Regent gestorben und bevor der neue den Thron bestiegen hatte.
"Der König ist tot, es lebe der König!" pflegte in Frankreich bis ins 19. Jahrhundert der Herold auszurufen, nachdem der alte Regent gestorben und bevor der neue den Thron bestiegen hatte.
Ein Aspekt der Vorberichterstattung über die Fußballweltmeisterschaft der Männer, ist das beständig wiederholte Versprechen, dass das Ereignis Geld ins Land bringe und Jobs schaffe.
"40000 Zwangs-prostituierte zur WM?" titelte die Zeitschrift Emma im Januar dieses Jahres unter Berufung auf eine aus der Luft gegriffene Schätzung des deutschen Städtetags..
Übrigens vertreiben wir uns zu Hause neuerdings beim Frühstück die Zeit mit dem Lösen eines Fragebogens, den hessische Ministerialbürokraten auf ihrer letzten Betriebsfeier entwickelt haben. ...
Als Saddam Hussein 2004 von US-Besatzungstruppen im Irak ergriffen wurde, gingen die Bilder von seiner spektakulären Festnahme in einer Erdhöhle und seiner anschließenden "Entlausung" um die Welt;
"Die Frage ist: Kriegen Frauen noch Kinder?" erklärte Familienministerin Ursu-la von der Leyen (CDU) in einem Interview mit Alice Schwarzer in der Zeitschrift Emma 2/2006. Den Ernst dieser Frage
m Iran sei eine Konferenz über den Holocaust unter Beteiligung des Holocaust-Leugners Horst Mahler geplant. So drängt es sich uns auf, wenn wir die Medien konsumieren. Eine empörende Information.
Günther Beckstein, bayerischer Staatsminister des Innern und einflußreicher Sy-nodaler der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, hat eine Vision von seiner Kirche: Sie soll, wünscht er laut
Der nächste Krieg rückt näher. Die Spekulanten setzen bereits auf sein Kommen: Der Ölpreis stieg schon mal auf ein Rekordhoch von siebzig US-Dollar je Barrel, von achtzig Dollar ist die Rede. Wenn
Eine radikale Kapitalismuskritik von Elmar Altvater, Westfälisches Dampfboot Münster 2005, 240 S. (14,90 EUR)