Die Entdeckung der Peripherie
Die Lektüre des 1974 von D.Senghaas herausgegebenen Bandes "Peripherer Kapitalismus - Analysen über Abhängigkeit und Unterentwicklung" ist eines der wichtigen geistigen Aha-Erlebnisse in meinem Leb
Die Lektüre des 1974 von D.Senghaas herausgegebenen Bandes "Peripherer Kapitalismus - Analysen über Abhängigkeit und Unterentwicklung" ist eines der wichtigen geistigen Aha-Erlebnisse in meinem Leb
Die Tendenz zu einer karitativen Sorge um die Opfer imperialistischer Herrschaftsausübung ist keine ausreichende Reaktion auf die Krise der Solidaritätsbewegungen der 1970er Jahre.
Wolfgang Hein konstruiert, Michael Hardt und Antonio Negri (2002) weiterdenkend, das idealtypische Modell einer Weltwirtschaft, in der vollständige Mobili-tät sämtlicher Produktionsfaktoren herrsch
Das Editorial der ersten Peripherie vom Juni 1980 birgt im Rückblick aus 25 Jahren Überraschungen.
In seinem Beitrag "Die Welt von den Rändern her denken" unternimmt Ulrich Menzel, ausgehend von einer antidependeztheoretischen Spitze im Editorial der ersten Ausgabe, einen "Rückblick und Ausblick auf 100 Peripherien", und kommt auf diesem Weg zu Schlussfolgerungen darüber, welche Zukunft er der Zeitschrift wünscht.
Meine beiden Söhne, die mich im Gefängnis in Seoul oft besuchten, baten mich um eine genaue Schilderung, wie meine Zelle wirklich aussah und wie ich dort den ganzen Tag verbrachte.
Aufbruch von den Rändern bedeutete für die neuen Frauenbewegungen die Geschlechterfrage als Machtfrage zu stellen.
Eigentlich könnte man aus postkolonialer Perspektive angesichts des Artikels von Gerhard Drekonja-Kornat (2004) mehr als zufrieden sein:
Erfolg ist immer relativ, da bezogen auf je spezifische Erfolgskriterien, die variieren können von der Profitmaximierung bis zur spirituellen Erfüllung. Das verbindet Erfolg mit Entwicklung.
Rezension zu Jung Chang, Jon Halliday: Mao. Das Leben eines Mannes, das Schicksal eines Volkes. Karl Blessing Verlag München, 975 Seiten, 34,90 Euro; auch Otto Braun: Chinesische Aufzeichnungen (1973
Welche Neugestaltung braucht die Demokratie, die Republik? Es hat eine Debatte um eine neue, eine VI. Republik begonnen.
"Die Gemeinsamkeiten bestehen darin, dass die 68er auch für eine andere Gesellschaft optiert haben. Aber damals redeten wir noch nicht über Sozialprobleme oder über Arbeitslosigkeit."