Strategisches Lernen

An einer Stelle ihres Werkes bemerkt die postkoloniale Theoretikerin Gayatri Chakravorty Spivak, dass es darum gehen müsse, Privilegien als einen Verlust zu betrachten. Dies dreht die Vorstellung um, dass es vor allem darum gehe, Privilegien abzugeben und/oder sich dieser zu schämen. Die Idee, Privilegien als Verlust zu betrachten, erkennt, dass diese, bleiben sie unreflektiert, das kritische Denken vernebeln und die Imaginationshorizonte einschränken.

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Dating Digital – Begegnung im digitalen Zeitalter

von Martin Schinagl

Wir pflegen ein inniges Verhältnis. Es ist eine Symbiose, in der die Trennung zwischen dem Ich und dem Anderen wie aufgehoben ist. Weiterhin wirkt frisch und einfallsreich, was doch schon so normal ist, dass ein Denken an die Zeit, so wie es vorher gewesen sein muss, trist und fad und eigentlich undenkbar erscheint.

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Der Doppelgipfel

„Je mehr Schwierigkeiten wir uns gegenübersehen, desto mehr Selbstvertrauen müssen wir haben.“ Dieser Satz des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, ausgesprochen auf dem siebenten Gipfeltreffen der

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Nehmt den Herrschenden ihren Hammer!

Rede der Informationsstelle Militarisierung (IMI), gehalten bei der Demo „Solidarität muss praktisch werden“ im Rahmen des BUKO am 16. Mai 2015 vor dem Hauptquartier des Deutsch-Niederländischen Korps

Die Kassen klingeln und die Korken knallen bei den Rüstungsfirmen und in den Generalstäben. Den von faschistischen Kräften unterstützten Putsch einer pro-westlichen Regierung in der Ukraine nutzen die NATO-Staaten, um eine neue Runde der Aufrüstung einzuleiten. Siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird hier von Münster aus eine „Speerspitze“ genannte Truppe geführt. Das Deutsch-Niederländische Korps, vor dessen Haupquartier wir stehen, führt aktuell nicht nur turnusgemäß die schnelle Eingreiftruppe der NATO – NATO Response Force – es bildet auch den Kern der neuen, besonders schnellen Eingreiftruppe „Speerspitze“.

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Meine erste graswurzelrevolution

Relativer Zufall, Identifizierung und Kontinuität

„Die Bajonette der napoleonischen Armee“, schrieb Antonio Gramsci, hatten ihren „Weg von einem unsichtbaren Heer von Büchern und Broschüren geebnet“ bekommen. Bedrucktes Papier matters, sollte damit gesagt sein. Es hat Auswirkungen, ohne die so mancher Kampf nicht zu gewinnen, vielleicht erst gar nicht zu führen ist.

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