„Halte durch, Genosse!“

Ein Rückblick auf die 30. Linke Literaturmesse Nürnberg, 31.10. bis 2.11.2025

Die Linke Literaturmesse Nürnberg findet seit 1996 einmal im Jahr Ende Oktober/Anfang November im städtischen Kulturzentrum Künstlerhaus (K4) statt. Sie gilt als größte linke Buchmesse in Deutschland. Das dreitägige Event kombiniert eine Buchausstellung von rund 80 linken Verlagen mit Lesungen und einem umfangreichem Veranstaltungsprogramm.

 

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Frauenrechte unter den Taliban

Auf dem Weg zur Geschlechterapartheid

Seit ihrer Machtübernahme im Jahr 2021 haben die Taliban weitreichende Beschränkungen verhängt, die das Leben afghanischer Frauen erheblich beeinträchtigen. Mädchen dürfen keine weiterführenden Schulen und Universitäten besuchen, Frauen sind von den meisten Berufen ausgeschlossen, und strenge Regeln schränken ihre Bewegungsfreiheit und Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit ein. Die Taliban rechtfertigen diese Maßnahmen in erster Linie mit religiösen und moralischen Argumenten.

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Digitaler Faschismus?

Gefährliche Ideologien der Tech-Blase und ihre Auswirkungen

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem faschistoiden Potential der Politik der »Neuen Rechten« und ihrer Synergie mit elitistischen Tech-Ideologien? Lässt sich begründeterweise von einem digitalisierten Faschismus im neuen Gewand sprechen? Der Beitrag erkundet die ideologischen, theoretischen und praktischen Verknüpfungen dieser Bestrebungen im Kontext des KI-Booms. Ein Schwerpunkt liegt auf den realpolitischen und sozialen Gefahren der – nicht mehr so unwahrscheinlichen – Auswirkungen der Tech-Ideologien.

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Die vielen Rechtsaußen

Begriffsklärungen von der »extremen Rechten« bis zum »Faschismus«

Vielerorts zeigen sich deutlich die Auswirkungen rechter Politik und Agitation, von der Regierungspolitik in den USA, Ungarn oder Argentinien, über rechte politische Bewegungen in Großbritannien, Deutschland oder der Türkei, bis hin zu gewaltsamen Angriffen auf demokratische Institutionen, die politische Opposition sowie gesellschaftliche Minderheiten. Doch auf welchen Begriff sich die Geschehnisse jeweils bringen lassen und was sich dadurch analysieren lässt, ist nicht ganz einfach zu entscheiden, wenn auch wesentlich.

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Der lange Schatten des deutschen Kolonialismus

Ein Gespräch mit dem deutsch-namibischen Politikwissenschaftler Henning Melber

Den meisten Menschen dürfte kaum bekannt sein, dass das Deutsche Kaiserreich von 1884 bis 1914 das viertgrößte überseeische Kolonialreich der Welt war. Henning Melbers Buch „Der lange Schatten des deutschen Kolonialismus“ kann dazu beitragen, die Wissenslücken zu schließen. Es ist im Oktober 2025 in deutscher Übersetzung im Unrast Verlag erschienen.

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Aus Korn wird Kapital

Wirtschaftliche und politische Interessen rund um Gentechnik

Gentechnologien entstehen nicht im luftleeren Raum. Ihre Entwicklung und Anwendung sind geprägt von globalen Machtverhältnissen, hegemonialem Wissen und wirtschaftlichen Systemen. In diesem Schwerpunkt betrachten wir einige dieser Aspekte rund um die Saatgutentwicklung und Gentechnik. 
 

Alle Artikel im Schwerpunkt unter: https://www.gen-ethisches-netzwerk.de/publikationen/gid/275

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Karl Heinz Roth / Gruppe Blauer Montag: Der Zustand der Welt und die Lage derUnterklassen

Diskussion der Thesen der Initiativgruppe "Sozialismus oder Barbarei"

Im April 2024 haben wir hier ein Thesenpapier der Initiativgruppe „Sozialismus oder Barbarei“ veröffentlicht. Dieses Papier, das vor dem Hintergrund der aktuellen Kriege eine grundlegend antimilitaristische und antikapitalistische Position vertritt, hat seitdem eine breite Diskussion ausgelöst. In diesem Blogbeitrag machen wir aus dieser Diskussion eine Stellungnahme der Gruppe Blauer Montag zugänglich.

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Globale Revolte?

Wie die Gen Z um demokratische Räume ringt
Junge Protestbewegungen, die Massen auf die Straßen mobilisieren, lassen sich momentan in vielen Ländern beobachten. Betont wird dabei die tragende Rolle der Generation Z. Worauf ist das zurückzuführen und was haben die Proteste gemeinsam?
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Im Schatten Francos

Spaniens Geschichte vom Bürgerkrieg bis heute

Am 20. November 1975, vor genau 50 Jahren, starb Spaniens Diktator Francisco Franco. Seit seinem militärischen Sieg über die Zweite Republik 1939, in dessen Folge auch die von einer anarchosyndikalistischen Massenbewegung getragene soziale Revolution zerschlagen wurde, hat er das Land über fast vier Jahrzehnte hinweg mit eiserner Hand regiert. Die Historiker Walther L. Bernecker und Sören Brinkmann werfen einen Blick auf die Franco-Diktatur und die Entwicklungen seit dem Spanischen Bürgerkrieg bis heute. (GWR-Red.)  
 

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