Ökonomie
Globale soziale Rechte – ein Konzept in der Defensive?
Es ist stiller geworden um die globalen sozialen Rechte. In den 2000er-Jahren prägten sie zentrale Kämpfe um eine andere Weltordnung – etwa im Rahmen des Weltsozialforums in Porto Alegre, wo sich Gewerkschaften, feministische und bäuerliche Bewegungen, indigene Netzwerke und transnationale NGOs trafen.
Juventud global, futuros globales
Global Youth, Global Futures
Globale Jugend, globale Zukünfte
»Ressourcen werden ohne Zustimmung abgebaut«
Ein Interview mit der sahrauischen Aktivistin Fatma Moulay
Collapse & Cruelty: The Brutalization of Capitalist Society at the End of the End of History
One key characteristic of the current conjuncture of authoritarian capitalism is its brutalization: the expansion of increasingly violent means of exploitation, expropriation and domination, and a performance and normalization of cruelty and destruction on a global scale. Growing parts of society around the world enthusiastically support this. In parallel, human rights and democratic frameworks are under severe attack, both on national and international scale.
Colapso y Crueldad. La brutalización de la sociedad capitalista en el final del fin de la historia
Una característica clave de la coyuntura actual del capitalismo autoritario es su brutalización: la expansión de medios de explotación, desposesión y dominación cada vez más violentos, así como la puesta en escena y normalización de la crueldad y la destrucción a escala global. Crecientes sectores de la sociedad en todo el mundo apoyan con entusiasmo este proceso. Paralelamente, los marcos democráticos y de derechos humanos están bajo un severo ataque, tanto a escala nacional como internacional.
Kollaps und Grausamkeit: Die Brutalisierung der kapitalistischen Gesellschaft am Ende vom „Ende der Geschichte”
Ein wesentliches Merkmal der gegenwärtigen Konjunktur des autoritären Kapitalismus ist dessen Brutalisierung, die sich in der Ausweitung immer gewaltsamerer Mittel der Ausbeutung, Enteignung und Herrschaft sowie der Inszenierung und Normalisierung von Grausamkeit und Zerstörung auf globaler Ebene zeigt. Immer größere Teile der Gesellschaft weltweit unterstützen dies enthusiastisch. Parallel dazu werden Menschenrechte und demokratische Strukturen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene massiv angegriffen.
Kaum sichtbar, aber wirksam
Umwälzungen in der deutschen Landwirtschaft
Lange Zeit war die Landwirtschaft der dominante ökonomische Sektor der Gesellschaft. Mit der industriellen Revolution begann sich das zu ändern, aber noch 1950 war ein Viertel der Beschäftigten in der Agrarwirtschaft tätig. Heute liegt der Beschäftigtenanteil inklusive Saisonarbeit und Fischerei bei etwa 2%. Der Beitrag von Horst Luley blickt aus fünf unterschiedlichen Perspektiven auf Veränderungsprozesse in der Landwirtschaft, beleuchtet Hintergründe und empfiehlt vier Bücher sowie eine Studie.


