Warum so staatstragend?

Die Krisen der repräsentativen Demokratie in der Euro-Krise als Chance für radikalen Reformismus und gesellschaftliche Emanzipation

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Weder Prophet noch Experte

Vom »totalen Intellektuellen« zum engagierten »Intellektuellen von unten«
in (30.01.2013)

Fast ein Jahrhundert lang galten Persönlichkeiten wie Émile Zolà, Romain Rolland oder Jean-Paul Sartre als Verkörperungen des engagierten Intellektuellen, der im Namen universeller Werte und als Fürsprecher der Unterdrückten und Entrechteten in gesellschaftliche Auseinandersetzungen intervenierte und demonstrativ Partei ergriff. Mit dem Niedergang der kommunistischen Parteien Westeuropas, dem Zerfall des staatssozialistischen Blocks und dem Triumph des Neoliberalismus schien der »Tod des Intellektuellen« unwiderruflich besiegelt.

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Poststrukturalismus. Gesellschaft. Kritik

Über Potenziale, Probleme und Perspektiven
in (27.01.2013)

Fast sturmähnlich weht im Gefolge der jüngsten Krisen eine neue Emphase der Kritik durch die Lande. Das deutsche Feuilleton hat im Nachgang der Finanzmarktkrise mit zum Teil radikaler Rhetorik die Kritik des Kapitalismus für sich entdeckt,

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Freigabe via Verfahrensregeln?

Kabinett verabschiedet Rechtsverordnung zur PID

Ziemlich genau ein Jahr nachdem das Gesetz zur Regelung der Präimplantationsdiagnostik in Kraft getreten ist, hat die Bundesregierung die noch ausstehende Rechtsverordnung gebilligt, die die Anwendungspraxis des umstrittenen Verfahrens regeln wird. Wie schon die erste Fassung aus dem Bundesgesundheitsministerium steht auch der jetzt abgenickte Entwurf in eklatantem Widerspruch zu dem vom Bundestag gefundenen Gesetzeskompromiss: Sollte der Bundesrat ihm Anfang Februar zustimmen, wird die PID nicht lange auf seltene Ausnahmefälle beschränkt bleiben.

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