Politik der Freund*innenschaft
Ende Januar 2002: Es ist morgens und die Sonne knallt bereits brutal auf die Grand Victoria- Wüste in Süd-Australien.
Ende Januar 2002: Es ist morgens und die Sonne knallt bereits brutal auf die Grand Victoria- Wüste in Süd-Australien.
Der Besuch eines iranischen Staatsoberhauptes in Berlin ist immer ein Politikum. Als am 2. Juni 1967 Schah Pahlevi seine »Jubelperser« DemonstrantInnen niederknüppeln ließ, war dies ein wichtiges Moment bei der Formierung der Außerparlamentarischen Opposition in der BRD. Eine neue APO ist zwar kaum zu erwarten, wenn der Präsident der Islamischen Republik, Hassan Rouhani, demnächst in Berlin für gute Beziehungen zwischen Deutschland und Iran wirbt. Aber Proteste gegen den noch nicht genau terminierten Besuch sind bereits angekündigt: Iran-kritische Initiativen wie Stop the Bomb rufen für den Tag X zu einer Kundgebung auf. »Kein Roter Teppich für Rouhani« fordern sie, denn er sei »das grinsende Gesicht des Terrors«.
Im Oktober wird das Internationale Monsanto Tribunal in Verbindung mit einer People‘s Assembly stattfinden. Ziel ist es, juristisch verwertbares Material zu entwickeln, das auf der ganzen Welt zur gerichtlichen Verfolgung des unethischen Geschäftsgebarens von Agrarkonzernen genutzt werden kann.
Weitere Infos: www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid237
Wer Hand an sich legt und versucht sich umzubringen, landet – wenn er oder sie den Versuch überlebt – in der Psychiatrie. Weil wir jemanden, der den Tod sucht, für krank halten. Weil wir solchen Menschen helfen wollen, den Weg zurück aus dem Dunkel zu finden. Da gibt es Hotlines, viele ehrenamtliche Helfer.
Die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates zum Thema „Zugriff auf das menschliche Erbgut. Neue Möglichkeiten und ihre ethische Beurteilung“ war gut besucht aber leider inhaltlich frustrierend.
WEITERE INFOS: www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid237
Eine systemkritische und politikfähige Linke muss angesichts der bestehenden nationalen und internationalen Kräfteverhältnisse auf demokratische, soziale, friedenssichernde und ökologische Reformen innerhalb des kapitalistischen Systems orientieren. Erst im Kampf für solche Veränderungen kann es überhaupt in den Bereich des Möglichen rücken, die Überwindung des Kapitalismus auf die Tagesordnung zu setzen.
Einen Blick zurückzuwerfen empfiehlt sich von Zeit zu Zeit und eröffnet zudem die Möglichkeit, die gemachten Erfahrungen nutzbar zu machen. Die Wissenschaftsakademien in den USA haben die Gelegenheit bei einem aktuellen Bericht über gentechnisch veränderte Pflanzen verpasst.
WEITERE INFOS: www.gen-ethisches-netzwerk.de/237
Philippe Kellermann ist den Leserinnen und Lesern der Graswurzelrevolution bekannt. In den letzten elf Jahren hat der Berliner Genosse 39 Artikel für die GWR geschrieben. In letzter Zeit macht er sich als GWR-Autor allerdings rar.
Nach der Räumung dreier von Anarchist_innen und Flüchtlingen besetzter Häuser in Thessaloníki Ende Juli, erfolgte Anfang August der nächste Schlag. Kostas Sakkás und Mários Sesídis, zwei seit Jahren polizeilich gesuchte Anarchisten, wurden bei einer Verkehrskontrolle in Sparta verhaftet und schwer misshandelt.
Auf ihrem Parteitag verabschiedete die Alternative für Deutschland (AfD) Anfang Mai 2016 ihr Grundsatzprogramm.