Verweigerte Selbstwahrnehmung
„Damals war es selbstverständlich, daß Künstler links waren." Die junge Kunsthistorikerin sagt das ganz ruhig, sie spricht vom Polen der dreißiger Jahre - sie redet über über Stern, Lewicki, Stawinski, Winnicki, Waniek,
„Damals war es selbstverständlich, daß Künstler links waren." Die junge Kunsthistorikerin sagt das ganz ruhig, sie spricht vom Polen der dreißiger Jahre - sie redet über über Stern, Lewicki, Stawinski, Winnicki, Waniek,
Mit dem Ende des Kalten Krieges verloren die (west-)deutschen Geheimdienste ihr zentrales Beobachtungsobjekt und damit ihre Legitimationsgrundlage. Die Krise währte nur kurz. Schnell fanden sich neue Aufgaben. Die Dienste wurden enger denn je mit anderen Sicherheitsbehörden "vernetzt".
In dem Aufruf "Erinnern und Handel. Für mein Dresden" der Oberbürgermeisterin der Elbmetropole heißt es: "Wir erinnern an die Zerstörung des Dresdner Stadtzentrums zwischen dem 13. Und 15. Februar 1945 durch alliierte Luftangriffe, an den Tod mehrerer Zehntausender Menschen und das Leid der Überlebenden." In dem Mobilisierungsflyer "Gegen Krieg, Bombenterror und Vertreibung" der (gemäßigt) neofaschistischen Jungen Landsmannschaft Ostdeutschlands (JLO) wird zum Gedenken "der vielen Tausend Toten" aufgerufen, die durch die Bombenangriffe umkamen.
Zuerst in: UNZ - Die linke Zeitung für Politik, Arbeit, Soziales und Kulturelles in Thüringen, Nr. 2/2010
Die Bedeutung der Fernsehserie »Holocaust« für die Erinnerungskultur der Bundesrepublik
Die deutsche Politologin und ehemalige Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan über Kinder, Karriere und die Krise der Sozialdemokratie.
Es wäre wohl ein Riesenskandal: Wenn nämlich eine Richterin des Obersten Gerichtshofes in Kanada entscheiden würde, das Skispringen für Männer ebenfalls zu verbieten, um der Diskriminierung der Skispringerinnen Einhalt zu gebieten.