1968 war die Zündung
Ich wollte etwas Abenteuerliches, Irrationales, stark Emotionales. Das fand ich bei den Anarchisten
Die Ereignisse von 1967 und 1968 erreichten mich über die Nachrichten, im Radio und Fernsehen. Da braute sich etwas zusammen, was mich als Jugendliche magnetisch anzog.
Gleichgestellt bis zum Bauchschuss
Eine Million Frauen kämpften im Zweiten Weltkrieg in der Roten Armee gegen den Faschismus. Wenn überhaupt von ihnen berichtet wurde, dann in Form eines Heldenliedes. Erst in den Jahren der Perestroika wagte es eine Frau, diesen Mythen den Schleier vom Gesicht zu reißen. Swetlana Alixejewitsch sammelte in den frühen 1980er Jahren Erinnerungen ehemaliger sowjetischer Soldatinnen.
Radikal und unterschätzt
Mit Ernährungssouveränität gegen den globalen Agrarkapitalismus
Türkei: Kein Tourismus in die Türkei!
Plädoyer für Wirtschaftssanktionen von unten
Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu gab sich optimistisch. »Ich sehe einen gewaltigen Anstieg«, sagte er Anfang März bei seinem Besuch der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin über die deutschen TürkeiurlauberInnen. Rekordzahlen wie die 5,6 Millionen von 2015 könnten bis Ende dieses Jahres wieder erreicht werden, stellte er bei der weltweit bedeutendsten Reisemesse in Aussicht.
Organisieren oder Mobilisieren?
Politisches, soziales und kulturelles Engagement ist immer Organisationsarbeit. Je nach Zielstellung sind es Menschen oder Prozesse, die dabei zu organisieren sind. Es gibt durchaus Organisierungsarbeit, die eine Einzelperson leisten kann – aber selbst dann ist Organisierung ein sozialer Prozess, der die Interaktion mit anderen Menschen voraussetzt – und die Interaktion ist immer auch Teil des Ziels.
Kunst, Forschung, Politik im Buch
Bei allen unterschiedlichen Herangehensweisen an Grundlagen und Praxis dessen, was Kunst und Forschung verbindet, gibt es laut der Kunstwissenschaftlerin Rahel Mader „das Postulat für eine der künstlerischen Forschung eigenständige Perspektive“. Wie vielfältig diese Perspektive dennoch ausfallen kann, zeigt allein das Handbuch, aus dem das Zitat stammt.
Ohne Gentechnik
Kennzeichnung von Lebens- und Futtermitteln
Die meisten VerbraucherInnen hierzulande wollen keine Gentechnik auf dem Teller. Die zunehmende Kennzeichnung von Produkten als „gentechnikfrei“ scheint diesem Wunsch entgegenzukommen. Bei diesem Trend geht es aber nicht zuletzt um Profite; und es gibt auch Verlierer.
www.gen-ethisches-netzwerk.de/publikationen/gid/245
„Nur selten wird konstruktiv über die Alternativen diskutiert“
Gesellschaftlicher Diskurs zu PND nötig
Die Angebote der pränatalen Diagnostik bringen werdende Eltern oft unerwartet in schwierige Entscheidungssituationen. Ein neues Buch will das ändern.
www.gen-ethisches-netzwerk.de/publikationen/gid/245
Der Staat gibt, der Staat nimmt?
In Argentinien hing die Durchsetzung von Arbeitsrechten immer eng mit den weltwirtschaftlichen Konjunkturen zusammen. Die selbstorganisierten Proteste zeitigten dabei einige Erfolge. Vieles davon steht aber durch den Zugriff des Staates auf die Gewerkschaften und den internationalen Konkurrenzdruck wieder auf dem Spiel.
von Daniel Kulla
Die lateinamerikanischen Diskurse zu buen vivir
Entstehung, Institutionalisierung und Veränderung
Keywords: discourse, buen vivir, sumak kawsay, indigeneity, socialism, post-development
Schlagwörter: Diskurse, buen vivir, sumak kawsay, Indigenität, Sozialismus, Post-Development
Autoritärer Populismus als neoliberale Krisenbewältigungsstrategie
In vielen Staaten werden ein Aufschwung von Nationalismus, Autoritarismus und Rassismus und eine Gefährdung des Rechtsstaats und der Demokratie beobachtet. Maßgeblich werden diese teilweise weitreichenden Vorgänge von einem rechten und autoritären Populismus und seinen Vertretern betrieben und repräsentiert. Der autoritäre Populismus bestimmt vielfach die politische Agenda und propagiert national-konservative, ethnozentrisch-rassistische und autoritär-etatistische politische Ziele.


