Bewernitz, Torsten

Torsten Bewernitz ist Politikwissenschaftler und Redakteur von express. Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit. Er lebt in Mannheim.

Aktuelle Beiträge der Autorin / des Autors

Lebendige Arbeit, enteigneter Intellekt

Die technologische Neuordnung von Arbeit, Wissen und Macht

Künstliche Intelligenz, so argumentiert Torsten Bewernitz im folgenden Beitrag, ist eine sozial determinierte Technik: als solche ist sie sowohl von kapitalistischen als auch autoritären Entwicklungen abhängig und von diesen nicht zu trennen. Ebenso wenig zu trennen ist sie jedoch auch von der menschlichen Arbeit.

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Organisieren oder Mobilisieren?

Politisches, soziales und kulturelles Engagement ist immer Organisationsarbeit. Je nach Zielstellung sind es Menschen oder Prozesse, die dabei zu organisieren sind. Es gibt durchaus Organisierungsarbeit, die eine Einzelperson leisten kann – aber selbst dann ist Organisierung ein sozialer Prozess, der die Interaktion mit anderen Menschen voraussetzt – und die Interaktion ist immer auch Teil des Ziels.

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Rückfall in die Kriegstreiberei

„Blut für Öl“ titelte der Spiegel vor zehn Jahren (3/2003) und zierte sein Cover mit einer US-amerikanischen Fahne, in der die Sterne durch gekreuzte Maschinengewehre und Zapfhähne ersetzt waren. Es war schon damals offenbar, dass es dem Spiegel wohl mehr um einen plumpen Antiamerikanismus ging als um eine Kriegskritik: Denn im gesamten Jugoslawien-Krieg 1999 waren keine entsprechenden kritischen Töne aus dem Spiegel zu vernehmen. Und im November 2006 titelte er: „Die Deutschen müssen töten lernen“.

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