Geschichte

Die biographischen Daten des Otto Prokop

Otto Prokop, Gerichtsmediziner mit Weltruhm. Sein Geburtstag jährt sich am 29. September zum 100. Male. Geboren 1921 im österreichischen St. Pölten, nahm er nach einer Tätigkeit als Privatdozent in Bonn 1956 den Ruf der Berliner Humboldt-Universität (HUB) an, deren Institut für Gerichtliche Medizin an der Charité er dann ab 1957 bis zu seiner Emeritierung 1987 leitete.

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Die Krise ist eine Wiedergeburt

Der Libanon wird erneut von Krisen gebeutelt: Nachdem der Bankensektor 2019 zusammenbrach, kam es zu massiven Protesten, die den Rücktritt der Regierung erzwangen. Die Corona-Pandemie verstärkte die Probleme und am 4. August 2020 erschütterte eine katastrophale Explosion die Hauptstadt Beirut. Wir sprachen mit dem libanesischen Autor und Kurator Ibrahim Nehme darüber, wie Kunst und Kultur in diesem Umfeld überleben.

 

iz3w: Bevor wir über Krisen sprechen, gibt es so etwas wie die »guten alten Zeiten« in Bezug auf Kunst und Kultur im Libanon?

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Nei und Wai

China in Eigenwahrnehmung und Außensicht

In der gegenwärtigen Berichterstattung über China ist immer wieder die Rede davon, China wolle "seine Narrative" in der Welt durchsetzen und die Berichterstattung über China kontrollieren. Aber was ist eigentlich die chinesische Sicht auf sich selbst? Und wie hat sie sich entwickelt? Umgekehrt hat auch der "Westen" seine China-Narrative, die der europäischen bzw. nordamerikanischen Sicht auf die Welt entstammen. Die Narrative beider Seiten haben ihre Wurzeln weit in der Vergangenheit.

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Im Krieg mit sich selbst

 

Die ethnisch definierten Konflikte in Äthiopien spitzen sich zu: Seit Anfang November 2020 herrscht in der äthiopischen Region Tigray Krieg. In den letzten Wochen weitete er sich auch auf die benachbarten Regionen Amhara und Afar aus. Spekulationen über den Zerfall Äthiopiens machen die Runde, während der Präsident eine Einheit beschwört.

 

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Hindenburg und die „Osthilfe“

Merkwürdigerweise verfügt Paul von Hindenburg bis zum heutigen Tag über eine große Anzahl energischer Verteidiger, die aber allesamt beim Versuch, seine Leistungen zu benennen, ins Stottern kommen. Dabei versuchen seine Fans schamhaft einen der wenigen politischen Schritte kleinzureden, den er kraft eigener Entscheidungen ging: die Ernennung Adolf Hitlers zum Kanzler des Deutschen Reiches am 30. Januar 1933. Die damit verbundenen Entschuldigungsverrenkungen gehen zuweilen soweit, dem Weimarer Ersatzkaiser die Zurechnungsfähigkeit absprechen. Das ist Unsinn. Der Mann wusste, was er tat.

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Zwanzig Jahre Krieg

Hefteditorial iz3w 386 (September/Oktober 2021)

Das Wasser rauscht stetig in die Tiefe. Zwei riesige »Wasserfälle« mitten in Manhattan, im Boden. Eine lange Namensliste zieht sich, eingraviert in die metallene Brüstung, an den Wasserbecken entlang. Diese Becken sind Negativabdrücke der Twin Towers, die am 11. September 2001 hier in sich zusammenbrachen. Die 2.983 eingravierten Namen erinnern an jene, die an diesem Tag ihr Leben durch den islamistischen Anschlag in New York verloren.

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Imperiale Monarchien

Europäischer Hochadel und Kolonialismus
Die Verstrickungen des Hochadels in den Kolonialismus sind vielfältig und reichen historisch weit zurück. Bereits in der Frühen Neuzeit waren die fürstlichen Höfe eine Triebkraft der kolonialen Expansion. Hier verschmolzen adlige Herrschaftsvorstellungen mit kolonialrassistischen Ideologien. Hochadlige in ganz Europa unterstützten die gewaltsame Eroberung und Aneignung außereuropäischer Gebiete – mit Folgen bis in die heutige Zeit.
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Unter der schwarz-roten Friedensfahne

WRI, IDK, GWR und der Klang der Anarchie. Ein Interview mit Wolfram Beyer

Vor 100 Jahren, 1921, wurde die War Resisters‘ International (WRI, Internationale der Kriegsgegner*innen) in den Niederlanden gegründet, ursprünglich unter dem Namen „Paco“ (Esperanto: Frieden). Diesem weltweiten Netzwerk von Antimilitarist*innen, Kriegsdienstverweiger*innen und Pazifist*innen gehören die Graswurzelrevolution, die DFG-VK, das Archiv Aktiv, das Anti-Kriegsmuseum, der Bund für Soziale Verteidigung (BSV) und weitere rund 90 Organisationen in mehr als 40 Ländern an. Eine deutsche Sektion der WRI ist die Internationale der Kriegsdienstgegner*innen e.V.

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Abdankung in Raten

Themenschwerpunkteditorial iz3w 385 (Juli/August 2021): Monarchien
Es gibt weltweit an die hundert Monarchien. Eine der größten globalen Staatenverbindungen, das Commonwealth, umfasst weit voneinander entfernte Staaten von den Bahamas bis nach Kanada oder Neuseeland. Staatsoberhaupt ist jeweils die Queen of Canada, die Queen of The Bahamas oder die Queen of New Zealand. Gemeint ist Queen Elisabeth II. aus dem Hause Windsor, als Königin dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland dienend.
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