Geschichte

Collapse & Cruelty: The Brutalization of Capitalist Society at the End of the End of History

One key characteristic of the current conjuncture of authoritarian capitalism is its brutalization: the expansion of increasingly violent means of exploitation, expropriation and domination, and a performance and normalization of cruelty and destruction on a global scale. Growing parts of society around the world enthusiastically support this. In parallel, human rights and democratic frameworks are under severe attack, both on national and international scale.

 

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Colapso y Crueldad. La brutalización de la sociedad capitalista en el final del fin de la historia

Una característica clave de la coyuntura actual del capitalismo autoritario es su brutalización: la expansión de medios de explotación, desposesión y dominación cada vez más violentos, así como la puesta en escena y normalización de la crueldad y la destrucción a escala global. Crecientes sectores de la sociedad en todo el mundo apoyan con entusiasmo este proceso. Paralelamente, los marcos democráticos y de derechos humanos están bajo un severo ataque, tanto a escala nacional como internacional.

 

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Kollaps und Grausamkeit: Die Brutalisierung der kapitalistischen Gesellschaft am Ende vom „Ende der Geschichte”

Ein wesentliches Merkmal der gegenwärtigen Konjunktur des autoritären Kapitalismus ist dessen Brutalisierung, die sich in der Ausweitung immer gewaltsamerer Mittel der Ausbeutung, Enteignung und Herrschaft sowie der Inszenierung und Normalisierung von Grausamkeit und Zerstörung auf globaler Ebene zeigt. Immer größere Teile der Gesellschaft weltweit unterstützen dies enthusiastisch. Parallel dazu werden Menschenrechte und demokratische Strukturen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene massiv angegriffen.

 

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Die Kraft von Utopia

Visionen einer besseren Welt

Konstantin Wecker wurde am 1. Juni 1947 in München geboren. Er ist Autor, Schauspieler und einer der bekanntesten Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Seit Jahren liest und unterstützt der Anarchopazifist und Utopist auch die Graswurzelrevolution (GWR). Das erste, dreiteilige GWR-Interview mit ihm erschien 2010 in GWR 348 (1), GWR 349 und GWR 350. Zuletzt haben wir im Dezember 2023 und Januar 2024 unter dem Titel „Utopia 2.0 – Wir werden weiter träumen“ in der GWR 484 und GWR 485 ein zweiteiliges Interview (2) von Sevgi Kosan-Drücke und Bernd Drücke mit ihm abgedruckt.

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Theologie und Revolution

Der Bauernkrieg bei Ernst Bloch

Ein wichtiger Protagonist des mitteldeutschen Bauernkriegs war Thomas Müntzer: ein Theologe. Zufall? Oder war gerade die Theologie für die Revolution unverzichtbar? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Philosoph Ernst Bloch in seinem 1921 veröffentlichten Buch "Thomas Münzer als Theologe der Revolution". Mitten hinein in ein Deutschland der Nachkriegswirren und politischen Neuorientierung fragt der frische Marxist nach der Bedeutung religiöser Utopien und Träume für die Gesellschaft - und findet Antworten im Bauernkrieg des 16. Jahrhunderts.

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Friedensphantasie entwickeln

Anregungen zur Förderung kriegskritischen Denkens

Friedenssicherung beginnt in den Köpfen der Menschen und verlangt nach reflektierter Kriegsskepsis, Friedensphantasie und pazifistischem Denken. Ein solcher »reflektierter Pazifismus« zielt auf Kriegsprävention und insistiert darauf, dass Kriege nie alternativlos sind. Die nachfolgenden Ausführungen erläutern den Hintergrund dieser Option und zeigen auf, wie eine korrespondierende Friedensbildung angelegt werden kann, welchen Grundmaximen sie folgt und welche methodischen Zugänge mit ihr verknüpft sind.

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Hoffnung und Widerstand


Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Hölderlin

»Wenn es Mitternacht wird im Jahrhundert« war der Titel eines Romans des Freigeists, Revolutionärs und sowjetischen Dissidenten Victor Serge, den er 1939, in einem der düstersten Momente des Jahrhunderts, verfasst hat. Der Roman, der die Exzesse des Stalinismus zum Gegenstand hat, erschien zum Zeitpunkt des Hitler-Stalin-Pakts, als der von den Nazis ausgelöste Weltkrieg bereits unmittelbar bevorstand.

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Ignorierte Opfer

Sinti und Roma kämpfen weiter um die Erinnerung an den NS-Völkermord

Hunderttausende - die genaue Zahl ist unbekannt - europäische Sinti und Roma fielen dem Porajmos ("Das Verschlingen" - Bezeichnung der Roma für den nationalsozialistischen Völkermord, Sinti sprechen von Baro Marepen, "Das große Sterben") zum Opfer. Der zugrundeliegende Antiziganismus war bereits vor der Nazizeit flächendeckend verbreitet, entsprechende Vorurteile leben bis heute in weiten Teilen der Bevölkerung fort. Das trägt dazu bei, dass das Gedenken an den Porajmos zwar notwendig ist, zugleich aber auf starke Widerstände stößt.

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