Alternativen

Gilt in der Anarchie die Straßenverkehrsordnung?

Ein Gespräch mit dem Buchautor Jochen Knoblauch

Der Autor und Blogger Jochen Knoblauch (geboren 1954 in Berlin) gehört seit Jahrzehnten zu den umtriebigen Anarchisten im deutschsprachigen Raum. Knobi war Mitherausgeber des „Schwarzen Kalenders“ und der „anarchistischen session“. Er betreibt den Blog „knobi-der-buechernomade“, arbeitet u.a. bei der Graswurzelrevolution mit und ist Herausgeber diverser Bücher und Broschüren. Mit ihm sprach am 12. September 2015 in Berlin GWR-Redakteur Bernd Drücke. (GWR-Red.)

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Neubeginn in der Sackgasse

in (07.10.2015)

Alle, die in den letzten Wochen versuchen, zu einer Einschätzung über den Regierungskurs von Syriza zu kommen und dabei deren Pro-Memorandum-Wendung ablehnen, sind de facto zur Beantwortung der schmerzlichen Frage aufgerufen: War die Kapitulation gegenüber den Gläubigern das Ergebnis von Alexis Tsipras‘ Bruch mit dem Parteiprogramm, oder müssen wir untersuchen, ob, von allem anderen abgesehen, die politische Strategie von Syriza falsch war?

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Schwarzer Tresen: Anarchopazifismus

Aufgrund der grausamen Erfahrungen, die viele Menschen während des Ersten Weltkriegs gemacht hatten, wuchs der Anarchopazifismus 1918 erstmals zu einer weltweiten Massenbewegung.

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Ende Gelände

Ein besseres Leben ist möglich

Am 16. August 2015 verbreiteten die Pressesprecher*innen der Aktion „Ende Gelände“ im rheinischen Dorf Lützerath folgende Erklärung: „Im Sommer hat die Bundesregierung den Braunkohlekonzernen ein Milliardengeschenk gemacht, anstatt endlich mit dem Kohleausstieg ernst zu machen. Ende 2015 sind auf der Klimakonferenz in Paris ebenfalls keine großen Schritte für den Klimaschutz zu erwarten. Deshalb nehmen Menschen den fossilen Ausstieg jetzt selbst in die Hand. Ende Gelände macht unmissverständlich klar, dass die Zeit gekommen ist, sich auch mit massenhaftem zivilem Ungehorsam für den Klimaschutz einzusetzen.“

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