Alternativen

Unerträgliche Erinnerung

Die Affäre Ben Barka
in (25.12.2015)

Es war einer der größten Skandale Frankreichs und der traurige Höhepunkt der "bleiernen Jahre" in Marokko: das "Verschwinden" des marokkanischen Oppositionsführers und Freiheitskämpfers Mehdi Ben Barka am 29. Oktober 1965 in Paris. Bis heute dauern die Ermittlungen in diesem Jahrhundertfall der französischen Justiz an – bis heute wird seine Aufklärung verhindert: Frankreich weigert sich, Geheimdienstakten freizugeben, und Marokko, die Vernehmung der letzten Augenzeugen und Tatbeteiligten zuzulassen. Warum? Soll verschleiert werden, dass es der damalige marokkanische König Hassan II. höchstpersönlich war, der sich seines "Feindes Nummer eins" entledigen wollte? Und was hat Frankreich zu verbergen? Wie hoch in der Hierarchie reichten Mitwisser- und Mittäterschaft, wie tief waren kriminelle Banden, rechtsextreme Terrorgruppen und der Staatsapparat miteinander verstrickt? Und hatten auch die USA und Israel ihre Hände im Spiel?

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Die deutsche Entwicklungspolitik unter Niebel: Eine handlungslogische Analyse des FDP-geführten BMZ

Der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) überschrieb die Bilanz der vier Jahre Entwicklungspolitik unter der schwarz-gelben Regierung 2009‑2013 mit der Überschrift „Verpasste Chancen“ (VENRO 2013). Die Tageszeitungen betonten in ihrer Bewertung sowohl den versuchten Teppichschmuggel des Ministers als auch die zur Gründung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führenden Strukturreformen.

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Träume brauchen Räume

Vom 10. bis 26. Oktober 2015 war das ehemalige Zollamt in der Sonnenstraße 85 in Münster besetzt. Ein Gespräch mit drei HausbesetzerInnen

Am 10.10. um 10:10 Uhr morgens wurde das seit über drei Jahren leerstehende ehemalige Hauptzollamt in der Sonnenstraße 85 in Münster von mehr als 50 AktivistInnen besetzt (1). Bis zur Räumung am 26.10.2015 wurde es als neues Selbstverwaltetes Soziales Zentrum mit Leben gefüllt. Das gefiel nicht allen. Die „Westfälischen Nachrichten“ (WN) haben die HausbesetzerInnen als „anarchistisch angehauchte Sozialromantiker“ bezeichnet. Was sagen die BesetzerInnen dazu? GWR-Redakteur Bernd Drücke hat im Medienforum Münster am 15.10. (vor der Räumung) mit drei Besetzerinnen ein Interview geführt, das als Radio Graswurzelrevolution-Sendung am 19.10. im Bürgerfunk auf Antenne Münster (95,4 Mhz.) und im Livestream auf www.antenne-muenster.de ausgestrahlt wurde. Wir drucken eine überarbeitete Version. (GWR-Red.)

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IMI-Kongress

14. - 15.11., , , : IMI-Kongresses „Militärische Landschaften: Diskurse – Räume – Strategien“. Siehe Seite 17. Infos:

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„Kommen Sie da runter!“


„Kommen Sie da runter!“– das ist der Satz, den die in Deutschland lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte bei ihren politischen Aktionen am häufigsten hört.

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Lizenz zum Plündern

Die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA & Co.

Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!“ haben am 10. Oktober 2015 bis zu 250.000 Menschen in Berlin protestiert. Die DemonstrantInnen waren aus allen Teilen des Landes angereist. Sie wollen, dass die TTIP-Verhandlungen der EU mit den USA gestoppt und das mit Kanada verhandelte CETA nicht ratifiziert werden. Es war die größte Demo seit 12 Jahren in Deutschland. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Zur Demo aufgerufen hatte ein großes zivilgesellschaftliches Bündnis. (1) In der GWR 402 haben Anete Wellhöfer und Ginny Irish dargestellt, welche Protestbewegungen sich aus welchen Gründen in den USA gegen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership/Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) engagieren. Diesmal analysiert Wolfram Treiber (Aktionskreis Internationalismus – AKI Karlsruhe) die Folgen der verschiedenen Freihandelsabkommen und die Perspektiven des antikapitalistischen Widerstands. (GWR-Red.)

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