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Polizei vs. Blockupy

Der antikapitalistische Protestzug am 1. Juni 2013 in Frankfurt wurde zu einem eindrucksvollen Aufzug deutscher Staatsmacht. Aber auch zu einer Demonstration linker Solidarität

Dieser Artikel sollte sich nach den Vorgängen am ersten Tag der Blockupy-Protesttage am letzten Maiwochenende vor allem kritisch mit den Inhalten der beteiligten linken Gruppen und ihrem Auftreten beschäftigen: Mit den unsäglichen Hammer-und-Sichel-Fahnen unbelehrbarer Alt- und RestkommunistInnen, mit peinlichen Auftritten von Attac-Schlagerparodisten, mit der unerträglichen Johlveranstal­tung der Linkspartei im DGB-Haus, auf der Sahra Wagenknecht wahlkampfgerecht in Szene gesetzt und noch für den krudesten Neokeynesianismus frenetisch bejubelt wurde. Nach dem 1. Juni 2013 steht aber etwas anderes auf der Tagesordnung: Ein brutaler polizeilicher Angriff auf die Linke insgesamt.

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Das Vagante und das Extravagante

Flüchtige Notizen zu Fetisch und Sexualität

Der Sexualfetisch ist in der Konstruktion einer der einfachsten, in seinen unendlichen Varianten aber einer der raffiniertesten und delikatesten Gebrauchswertfetischismen. Aufdringlich, fixiert, früher meist verschämt, zusehends aber unverschämt und allgegenwärtig.

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Vorwärts und nicht vergessen

Die „Erbe-Thesen“ als Belege für Chance und Scheitern der DDR-Rechtswissenschaft

Die Frage, ob in der DDR das Recht der überwundenen bürgerlichen Gesellschaft eine Rolle spielt, wird während ihrer 40jährigen Existenz immer wieder aufgeworfen. Die „Erbe-Thesen“ aus dem Jahre 1962 plädieren für eine Auseinandersetzung mit der bürgerlichen Rechtstheorie und werden dafür heftig kritisiert.

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Multiple Krise, autoritäre Demokratie und radikaldemokratische Erneuerung

in (28.06.2013)

Die Demokratie ist seit Jahren durch eine eher negative Entwicklung gekennzeichnet. Im Zusammenhang mit der Zurechenbarkeit von Entscheidungen und Verantwortlichkeit von demokratischen Instanzen, Korruption und Rechtsstaatlichkeit, Partizipation, Menschen- und Bürgerrechte oder Freiheit der Medien lassen sich Defizite und Erosionsprozesse feststellen. Diese Ansicht teilen viele Publizisten und Wissenschaftler, auch wenn es durchaus positive Bewertungen der Stabilität der parlamentarischen Institutionen und der Zunahme von Bürgerpartizipation gibt.

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Verborgene Herrschaft oder:

Die übergesellschaftliche Macht des gesellschaftlich Gemachten
(25.06.2013)
Denn was jeder einzelne will, wird von jedem anderen verhindert, und was herauskommt, ist etwas, das keiner gewollt hat. So verläuft die bisherige Geschichte nach Art eines Naturprozesses und ist auch wesentlich denselben Bewegungsgesetzen unterworfen.“ (F. Engels, Brief an J. Bloch vom 21./22. 9. 1890, in: MEW 37: 463f.)

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Unparteiische Intoleranz

Innerhalb der »wehrhaften Demokratie« ist Toleranz besonders repressiv. Oder: Was würde Herbert Marcuse zur Extremismustheorie sagen?
in (24.06.2013)

Staatliche Bündnisse und Programme gegen (Rechts-)Extremismus, Rassismus, Antisemitismus oder auch nur gegen Gewalt führen hierzulande häufig den Begriff »Toleranz« im Namen.

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Mitgefangen

Wie uns die Dinge durch unser Tun beherrschen

„Denn was wir tun müssen, nachdem wir es gelernt haben, das lernen wir, indem wir es tun.“ (Aristoteles, Metaphysik)

„Im Anfang war die Tat.“ (K. Marx, Das Kapital Bd. 1)

 

Wir können nicht anders. Was unsere Spezies gerne einer nicht ganz unhübschen Sorte Wühlmäuse unterstellt, betreibt sie selbst mit kollektivem Eifer, in zunehmender Rasanz und selbst/mörderischer Konsequenz. Wir veröden fruchtbare Böden, vermüllen ganze Ozeane, verpesten die Atmosphäre – wenn hier nicht mehr wie noch in den 1980ern, dann umso mehr anderswo –, wir überziehen die Landschaft mit hoch- und tiefgebauten Scheußlichkeiten, nehmen die Zerstörung der Lebensräume von Milliarden Menschen in Kauf, hetzen uns selbst oder gegenseitig ins Burnout, wir scheißen auf die Verhungernden in Afrika oder sonstwo, auf die kommenden Generationen sowieso, suchen Trost in trostlosem Konsum, mokieren uns über die gemeingefährliche Dummheit der anderen, automobilisieren noch staatlich gefördert, wir liefern uns samt unseren Liebsten dem Markt aus, strudeln uns ab und schlagen mehr oder weniger ambitioniert die Zeit tot. Wir sehen zu, wie wir (unser) Leben vergeuden.

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Erinnerungswürdig!

Die „Erfolge“ der rot-grünen Bundesregierung 1998 - 2005
in (20.06.2013)

Helmut Kohl und die CDU/CSU/FDP hatten, als sie 1982 die Bundesregierung übernahmen, eine „geistig-moralische Wende“ versprochen. Gegen Ende ihrer Regierungszeit wurde allgemein die Bilanz gezogen, davon sei nicht viel übrig geblieben, die Regierung konnte ihre Pläne größtenteils gegen den gesellschaftlichen Widerstand und unvorhergesehene Ereignisse nicht durchsetzen. Aber die „geistig- moralische Wende“ fand in einer neoliberal modernisierten Fassung dann doch noch statt: Unter der rot-grünen Bundesregierung.

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