Über Silvia Federicis "Aufstand aus der Küche"
Im Unterschied zu Nancy Fraser (vgl. Frigga Haug in diesem Heft) ist Silvia Federici eine jener Feministinnen, die der Frauenbewegung von Beginn an eine einflussreiche positive Kraft zuerkennt.
Im Unterschied zu Nancy Fraser (vgl. Frigga Haug in diesem Heft) ist Silvia Federici eine jener Feministinnen, die der Frauenbewegung von Beginn an eine einflussreiche positive Kraft zuerkennt.
Die Ereignisse des ›arabischen Frühlings‹ haben die Wahrnehmung der Region in der westlichen Öffentlichkeit verändert. Die Proteste und Aufstände in Nordafrika und im Mittleren Osten richteten sich dabei etwa in Ägypten, Bahrain, Jemen oder Libyen gegen formal sehr unterschiedlich verfasste Herrschaftsverhältnisse. Auch ihre politische Dynamik unterschied sich dementsprechend deutlich.
Es war am 20. August 2014, dass der für Entwicklungspolitik zuständige Minister – er heißt Gerd Müller und führt sein Amt eher unauffällig – in einem Interview im deutschen Fernsehen, zum sogenannten Islamischen Staat (IS) befragt, sagte: „Man muss sich auch die Frage stellen, wer rüstet, wer finanziert die IS-Truppen?
Die Gründung der "Stiftungsuniversität" Frankfurt am Main 1914 erfolgte aus kommunalen und privaten Mitteln, ohne finanzielle Unterstützung des Staates.
Streiks bei der Bahn und im Flugverkehr sorgen derzeit wieder für böse Presse, und die vorübergehend aus der Debatte verschwundene Idee einer Verpflichtung auf »Tarifeinheit« erfährt n
Mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise in den Ländern Süd- und Südosteuropas haben deutsche Firmen begonnen, Fachpflegekräfte aus den Krisenländern anzuwerben.
Wahlabende haben inzwischen eine fast pornografische Komponente: Die Sieger zerren ihre Gattinnen zum Abküssen und für rührselige Danksagungen in das Kameralicht. Mediengeübte Ehemänner wie der linke Spitzenkandidat Bodo Ramelow geben noch eine Liebeserklärung ab.
Seit 25 Jahren gibt es den Unrast Verlag. Er hat sich zu einem der wichtigsten linken Verlage im deutschsprachigen Raum gemausert. Aber noch nie kam jemand auf die Idee, die Verleger zu interviewen. Dies ist also eine Premiere. Im Juli 2014 interviewten Graswurzelrevolution-Redakteur Bernd Drücke, GWR-Praktikantin Nina Nadig und GWR-Mitherausgeber Horst Blume das Unrast-Verlagskollektiv: Jörn Essig, Martin Schüring und Markus Kampkötter. Das Interview wurde im Studio des Medienforum Münster für die GWR geführt, von Klaus Blödow aufgezeichnet und im August mehrmals im Bürgerfunk als Radio Graswurzelrevolution-Sendung auf Antenne Münster (AM, 95,4 Mhz./www.antennemuenster.de) ausgestrahlt. Prompt erhielten wir empörte Hörerbriefe. In einem der Briefe heißt es wörtlich: „Am Freitagabend wurde auf AM ein Beitrag von ihnen über den Unrast Verlag berichtet [sic!]. Ich kann meinem Entsetzen darüber kaum beschreiben. [sic!] Ich denke sie wissen was das für ein Verlag ist. [...] So was von blöde oder selbst völlig kommunistisch eingestellt [...].“ Faszinierend. ;-) Wir veröffentlichen das Interview in einer überarbeiteten Version. (GWR-Red.)
Vom 29. bis 31. August 2014 fand nunmehr zum dritten Mal die libertäre Medienmesse in NRW statt (1). Nachdem sie 2011 im Oberhausener Druckluft erstmals durchgeführt und 2012 im Bahnhof Langendreer in Bochum fortgesetzt wurde, fand sie dieses Mal einen Veranstaltungsort in einem soziokulturellen Zentrum im Herzen des Ruhrgebiets: Die Zeche Carl in Essen. Motto der Limesse 2014: „Frauen. Arbeit. Migration“.
Der Song Dolce Enrico (Holder Enrico) von Antonello Venditti ist einer der Songs, die Enrico Berlinguer feiern.
Um die beiden so genannten Brustkrebsgene BRCA 1 und 2 hat sich in den vergangenen knapp zwanzig Jahren eine Praxis der Gendiagnostik und Früherkennung etabliert, die die Selbstwahrnehmung positiv getesteter Frauen und ihre sozialen und familiären Beziehungen verändert. Zwei unlängst erschienene Studien beschäftigen sich mit subjektiven und innerfamiliären Ausdeutungen der Diagnose.
Neue Ausgabe: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/225
Die Verteilung von Einkommen und Vermögen gehört zu den Themen, die sich unabhängig von Zeit und Raum großer Beliebtheit erfreuen und die deshalb immer wieder die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen. Dies ist offenbar darauf zurückzuführen, dass die Verteilungsproblematik im Schnittpunkt verschiedener Disziplinen angesiedelt ist, nämlich der Ökonomie, der Ethik und der Politik: