Marx' Spinoza-Hefte
Marx war zweifellos ein aufmerksamer Leser des politischen Spinoza.
Marx war zweifellos ein aufmerksamer Leser des politischen Spinoza.
Dass Nietzsches Machtbegriff in Kontinuität zu Spinozas potentia zu verstehen sei, ist zu einem Gemeinplatz in der Sekundärliteratur geworden. So meinte z.B.
Ein nüchtern und zynisch wirkender russischer Präsident, den der Zerfall des Sowjetimperiums tief traumatisiert hat, der europäischen Politikern einen teuflischen Pakt vorschlägt und der mit den au
André Gorz (1923–2007) gilt gemeinhin als einer der Vorläufer und Wegbereiter linker ökologischer Politik. Ich möchte – nicht zuletzt aufgrund einer langen persönlichen Bekanntschaft und Freundschaft mit Gorz – gegenüber dieser Einschätzung zeigen, dass die Basis für seine politischen Theorien, die sich mit der Zeit und durch jeweils neue Umstände änderte, eine philosophische, gar eine ontologische, war.
„Wir gehen nirgendwo hin,
die Geschichte erzeugt keinen Sinn.
Von ihr ist nichts zu erhoffen,
auch ist ihr nichts zu opfern.“
André Gorz
Dialektisch-materialistische Perspektiven auf das psychophysische Problem
- Die Neurowissenschaft wird seit einiger Zeit als Leitwissenschaft des 21. Jahrhunderts gehandelt, die das Selbstverständnis des Menschen revolutioniere. Aber wie steht es um die Geltungsreichweite neurowissenschaftlicher Erklärungen? Was lässt sich mit neurowissenschaftlichen Methoden tatsächlich demonstrieren?
Der Begriff Commons hat in den letzten Jahren in Zusammenhang mit den zahlreichen gesellschaftlichen Krisen und der Suche nach Alternativen ein Revival erlebt.
Eizellspende und Leihmutterschaft waren in der Bundesrepublik lange kein Thema. Aber das ändert sich. Nicht nur ReproduktionsmedizinerInnen, auch JuristInnen und EthikerInnen machen zunehmend mobil, um deren Verbot zu kippen.
Das Asad-Regime hat seit dem Beginn des Aufstandes schonungslos die Opposition unterdrückt. Trotzdem ist für Stephan Zunes die Frage unvermeidlich, ob dies der Hauptgrund war, warum es der Opposition nicht gelang, gegenüber dem Regime zu punkten. Viele lehnen eine Verantwortung der Opposition dafür ab. Trotzdem müssen Fragen gestellt werden, so Zunes, wie: Hat die Oppositionsbewegung versucht, ihren Widerstand strategisch zu organisieren? Gibt es eine logische Abfolge von Taktiken, die vertraut sind mit der Geschichte und den „Dynamiken von vom Volke ausgehenden unbewaffneten zivilen Erhebungen“. Warum wurde das Regime angegriffen, ausgerechnet da, wo es militärisch am stärksten und weit überlegen ist? All dies mache klar, so Stephen Zunes, dass der Wechsel zur Gewalt ein „katastrophaler Fehler“ war.
Bei der Beurteilung der Umgestaltungen in Mittel- und Osteuropa Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre überwog anfangs die Auffassung, dass es sich hierbei um
Die gegen Mücella Yapici erhobenen Vorwürfe sind heftig: „Anstachelung des Volkes zum Aufruhr und Gründung einer Bande“. Bis zu 20 Jahre Haft könnten darauf verhängt werden.
Es ist nicht möglich, Leben und Werk Erich Mühsams getrennt voneinander zu betrachten. Der schüttelreimende Kabarettist lässt sich ebenso wenig vom staatsfeindlichen Freigeist trennen, wie der melancholische Poet vom politischen Häftling, der anarchistische Agitator nicht vom lebenslustigen Erotomanen und der Dramatiker nicht vom handelnden Revolutionär.