Vertreibung aus dem Paradies

Rainer Butenschön* über die aktuelle Situation der Medienbranche

Zeitungssterben, Medienkrise – seit einigen Jahren sind diese Schlagwörter in aller Munde. Rainer Butenschön wirft einen Blick auf die Situation in den deutschen Printmedien, die sich inzwischen längst zu Multimediakonzernen und Hochburgen prekärer Arbeitsverhältnisse entwickelt haben.

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Konsolidierung oder Zusammenbruch des europäischen Krisenregimes?

Zu den Bedingungen und Problemen eines progressiven Kurswechsels in Europa

Europa ist wieder in Bewegung – und die Linke schwankt zwischen Euphorie und Enttäuschung. Mit dem Wahlsieg Ende Januar hat SYRIZA selbst noch optimistische Prognosen übertroffen, inzwischen kann sich die Regierung in Griechenland sogar Unterstützungswerten von über 80 Prozent erfreuen. Gleichzeitig liefert sich Podemos in Spanien im Vorfeld der Wahlen im kommenden Herbst ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der konservativen Partido Popular.

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„Anarchismus, eine Form der Altersweisheit“

Assoziation Anarchie? Ein Interview mit den Assoziation-A-Verlegern Rainer Wendling und Theo Bruns

Der Verlag Assoziation A gehört zu den wohl interessantesten linken Verlagen im deutschsprachigen Raum. Assoziation A sitzt in Berlin und Hamburg und gibt neben Romanen und Krimis vor allem Sachbücher zu Themen wie Antifaschismus, Widerstand, Exil, Migration, Geschichte der Linken, Theorie und Praxis sozialer Bewegungen heraus. Ein Interview mit den Verlegern Rainer Wendling (Berlin) und Theo Bruns (Hamburg).

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Zur Griechenland-Wahl

Nationale Einheit statt gesellschaftlicher Emanzipation

„Der Geisterfahrer - Europas Albtraum Aléxis Tsípras“, titelte der Spiegel nach den Parlamentswahlen in Griechenland und bringt damit exemplarisch die Stimmung des deutschen Establishments auf den Punkt. Für Linke in Europa war der deutliche Wahlsieg von Syriza (Synaspismós rizospastikís aristerás, Allianz der radikalen Linken) hingegen ein notwendiges Aufbäumen der Griech_innen gegen die ihnen aufoktroyierten Spardiktate.

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„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq – ein gesellschaftskritischer Roman?

Die Hauptfigur, der Ich-Erzähler François, ist Literaturwissenschaftler an der Universität von Paris. Sein Forschungsinteresse konzentriert sich auf den französischen Schriftsteller Joris-Karl Huysmans (1848 – 1907), der sich während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunächst als Parteigänger des Naturalismus, dann als Interpret der„Fin de siècle“-Dekadenz [1] durch seine den bürgerlichen Lebensstil mit bitterer Kritik überziehenden Romanen einen Namen gemacht hatte, ehe er, krank und vom Leben enttäuscht, in einem Kloster Linderung seiner körperlichen und seelischen Leiden suchte.

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