Internationales

Der Krieg in den Städten – Syrien am Abgrund

Wenn ich die Nachrichten aus Syrien verfolge, muss ich an ein Bild denken, das ich 2009 im Zentrum von Damaskus aufgenommen habe (siehe Foto auf Seite 17). Es ist eine typische Szene aus einem Straßencafe, die sich genauso in Neapel oder Tel Aviv abspielen könnte. Im Vordergrund sieht man eine junge Frau mit offenem blonden Haar in ärmellosen T-Shirt, die in ihren Laptop vertieft ist. Sie ist online, das Cafe bietet wie viele andere Punkte der Stadt freien Wi Fi Zugang. Im Hintergrund einige junge Männer und Frauen mit langen offenen Haaren, sommerlich gekleidet und fröhlich miteinander plaudernd. Mit diesem Handy-Schnappschuss wollte ich meinen Freunden in Deutschland und auch mir selbst beweisen, dass Damaskus eine mediterrane und weltoffene Stadt ist, in der der islamische Fundamentalismus kein Zuhause hat.

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„Ehrenmorde“

Honor Killing Awareness Campaign im Irak/Kurdistan

Sogenannte „Ehrenmorde“, genauso wie die Zwangsverheiratung junger Frauen, stellen europäische Aktivist_innen häufig vor eine Gewissensfrage:  Müssen, sollen, können, dürfen wir uns dagegen lautstark engagieren oder reden wir damit denen das Wort, die von „deutscher Leitkultur“ reden und von „mangelnder Integration“, die Islam gleichsetzen mit Terror und Unterdrückung der Frauen, die die Abschiebung dieser „frauenunterdrückenden ausländischen Monster“ (und ihrer Frauen gleich mit) fordern und Kriege damit rechtfertigen, dass sie angeblich die Frauen in den mit Kriegen überzogenen Ländern befreien wollen?

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Anarcho/a-Invasion im Dorf:

Eindrücke aus St. Imier

St. Imier, ein von der Uhrenindustrie geprägtes Dorf mit ca. 4800 EinwohnerInnen im französischsprachigen Teil des Schweizer Jura, erlebte vom 8. bis 12. August 2012 einen Ansturm von 3.000 (Do.) bis 4.500 (Sa.) AnarchistInnen aller Altersstufen und aus aller Welt.

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Hunger als Menschenrechtsverletzung

Das Recht auf Nahrung im UN Sozialpakt

Wenn Menschenrechte mehr sein sollen als Absichtserklärungen auf geduldigem Papier, lautet die entscheidende Frage: Wie wird aus dem Menschenrecht auf Nahrung etwas zu essen? Dass es dafür nicht immer mehr Ressourcen braucht, sondern weniger Diskriminierung, zeigt sich auch in Deutschland.

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Lenin-Werft

Ausgangs des Sommers erlebte Polens Öffentlichkeit dann doch noch ein Schauspiel besonderer Art. Denn immerhin ging es um Lenin, dessen Name erst abgeschraubt, dann wieder beschlagnahmt wurde.

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