Zum Mitgenuss aufgerufen

Die Aktualität der Pariser Kommune von 1871

Vor 155 Jahren entstand mit der Pariser Kommune die erste Arbeiterrepublik der Welt. Zugleich herrschten in Frankreich und Deutschland Regime, die ihre Macht zum Teil mit populistischen Methoden sicherten. Florian Grams geht in seinem Beitrag den Parallelen zwischen der damaligen und der heutigen Situation nach und skizziert - mit Verweis auf die Erfahrungen der Pariser Kommune - Möglichkeiten aktuellen Eingreifens.

Das Jahr 2026 begann mit dem Überfall der USA auf Venezuela und mit den Drohungen Donald Trumps, Grönland zu annektieren. Militär und Krieg werden wieder mehr und mehr zum Mittel der Politik - auch in den Konflikten zwischen den großen Volkswirtschaften der Welt. Der Grund für diese Entwicklung lässt sich vor allem auf Widersprüche zurückführen, die sich aus Entwicklungen in der Weltwirtschaft und ebenso durch den Klimawandel ergeben. Von daher greift das Postulat des ehemaligen Bundeskanzlers Olaf Scholz zu kurz, der völkerrechtswidrige Überfall der russischen Armee auf die Ukraine habe zu einer Zeitenwende geführt, nach der die Welt nicht mehr dieselbe sei wie zuvor.1 Viel eher ist die Zeitenwende auf das Jahr 2008 und die mit diesem Jahr verbundene Finanzkrise zu datieren. Seither ist in vielen Ländern der Ruf nach dem vermeintlich starken Staat lauter geworden, der das Land gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Globalisierung abschotten soll.2 Mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine veränderte sich indes die Rhetorik schlagartig. An die Stelle der Rede von feministischer oder regelbasierter Außenpolitik trat die Überzeugung, dass Politik - um es mit dem SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil zu sagen - "[…] auch militärische Gewalt als Mittel […]"3 zu sehen habe - nicht zuletzt, weil Deutschland den Anspruch einer Führungsmacht haben müsse. In der Folge fließen nahezu unbegrenzte Summen in die Rüstung, wird mit großem Aufwand dafür geworben, dass junge Menschen ihr Leben in der Bundeswehr für die Sicherheit deutscher Interessen und Handelswege einsetzen.

Zur Entstehung des Bonapartismus in Frankreich und Preußen

Freilich ist mit historischen Analogien stets vorsichtig umzugehen, doch ein Vergleich der aktuellen Situation mit Entwicklungen von vor 155 Jahren drängt sich auf. Damals war Louis Bonaparte durch einen Staatsstreich im Dezember 1851 an die Macht gelangt und ließ sich im Folgejahr zum Kaiser Napoleon III. krönen. Die Herrschaft Napoleons III. markiert den geschichtlichen Augenblick, in dem "[…] die Bourgeoisie die Fähigkeit, die Nation zu beherrschen, schon verloren und die Arbeiterklasse diese Fähigkeit noch nicht erworben hatte."4 Diese Einschätzung mag verwundern, da in der Rückschau die Herrschaft der Bourgeoisie zu keinem der hier dargestellten Zeitpunkte ernstlich bedroht war. Doch weist Eric Hobsbawm zurecht darauf hin, dass in der Phase zwischen der Junischlacht 1848 und der Konsolidierung der bürgerlichen Herrschaft nach der Niederschlagung der Pariser Kommune die Widersprüche der neuen kapitalistischen Produktionsweise so offen zutage traten, dass selbst die vehementesten Vertreter der Bourgeoisie sich ihres Sieges nicht sicher waren.5 Die Krönung Napoleons III. war also nicht mehr ein Werkzeug zur Durchsetzung der Hegemonie einer neuen Produktionsweise, sondern Ausdruck eines autoritären Regimes zur Niederhaltung der erstarkenden Arbeiterklasse. Auch aus diesem Grunde lehnte Marx für die Herrschaft Napoleons III. die Bezeichnung "Cäsarismus" - anders als später Antonio Gramsci - ab und prägte für diese in seinen Augen neue Form der Herrschaft den Begriff des Bonapartismus.6

Folgt man der Analyse von Karl Marx, dann sah sich die Bourgeoisie nach der Juniinsurrektion 1848 nicht mehr in der Lage, die politische und die ökonomische Macht gleichzeitig zu behaupten. Aus diesem Grunde gab sie die politische Macht ab, um die ökonomische Macht zu sichern.7 Dies war - so Marx - auch der Zeitpunkt, an dem die Bourgeoisie die Ideale ablegte, die sie im Kampf gegen den Feudalismus vertreten hatte. Der bonapartistische Staat stellt deshalb eine merkwürdige Mischform bürgerlicher Herrschaft dar. Auf der einen Seite ist das bürgerliche Privateigentum für diesen Staat das höchste Gut, auf der anderen Seite scheinen Träger der politischen Macht im Staat gänzlich andere Interessen zu vertreten als die Bourgeoisie. Marx charakterisierte Napoleon III. als "Glücksritter, auf den Schild gehoben von einer trunkenen Soldateska, die er durch Schnaps und Würste erkauft hat, nach der er stets von neuem mit der Wurst werfen muß".8 Diese Beschreibung verweist auf die soziale Basis des zweiten französischen Kaiserreichs. Es waren in erster Linie die Kleinbauern, die an ihre Parzelle gebunden waren, keinen Kontakt zu den politischen Bewegungen in den Städten hatten und sich dabei nach politischer Ruhe und nationaler Größe sehnten. Die Einbindung dieser Personengruppe hatte für Napoleon III. mehrere wichtige Vorteile: Zum einen gelang es ihr aufgrund ihrer Isolation nicht, sich als Klasse zu konstituieren und sie bedurfte ob dessen der politischen Führung. Ihre Loyalität war daher durch partiellen Ausbau der ländlichen Infrastruktur oder ähnlicher populistischer Maßnahmen leicht zu gewinnen. Zum anderen stellten die bäuerlichen Massen das Gros der französischen Armee. Dadurch gelang es Napoleon III., sowohl sich der staatlichen Exekutive immer wieder aufs Neue zu versichern, als auch seiner eigenen Herrschaft durch häufige Plebiszite Legitimität zu verleihen.

Gleichzeitig entstand auf der anderen Seite des Rheins mit dem im deutschsprachigen Raum hegemonialen Preußen und seiner auf Bildung einer deutschen Nation gerichteten Politik ein weiterer wichtiger Akteur im Zentrum Europas. Gerade in der Einbindung der süddeutschen Länder in den Prozess der Bildung eines deutschen Nationalstaates mussten die politischen Interessen Preußens mit denen Frankreichs in Konflikt geraten, denn das französische Kaiserreich konnte kein Interesse an einem großen Deutschland haben, das bis direkt an seine Grenzen reichte. Bismarck verfolgte eine Politik der nationalen Einigung und der endgültigen Durchsetzung kapitalistischer Produktionsverhältnisse, die nichts gemein hatte mit den Idealen der Französischen Revolution. Vielmehr verliefen die Auseinandersetzungen in Preußen in gleichsam "[…] ›verkehrter Klassenschlachtordnung‹ - mit den Junkern in ihrer Eigenschaft als Kapitalisten an der Spitze, ökonomisch vorwärtsgetrieben vom (am reinsten von der Großbourgeoisie repräsentierten) Kapital, gegen die Politik der Bourgeoisie, die gewissermaßen erst zum Schluß zu sich selber politisch überlief".9 Es ist kein Zufall, dass diese Beschreibung der Marxschen Analyse des Wesens der Herrschaft Napoleons III. ähnelt. Auch in Preußen hatte sich eine politische Praxis etabliert, die das Geschäft der Bourgeoisie betrieb - jedoch ohne und gegen ihren politischen Einfluss. Hinzu kam das große Gewicht der Armee als Garant für die von Bismarck vertretene Durchsetzung politischer Ziele mit Blut und Eisen.10 Karl Marx stellte dementsprechend in der von ihm verfassten ersten Adresse des Generalrats der Internationale zum Deutsch-Französischen Krieg fest, dass Frankreich diesen Krieg 1870 begonnen habe und dass er auf preußischer Seite ein Defensivkrieg sei. Gleichzeitig konstatierte er aber auch, dass Preußen - wie Frankreich - unter ein bonapartistisches Regime geraten sei und Frankreich in den Krieg getrieben habe. Folgerichtig hielt er es bereits 1870 für möglich, dass Preußen die Grenzen Frankreichs überschreiten würde und dass der Krieg damit zu einem Krieg Preußens gegen das französische Volk werden würde. In diesem Falle würden - so Marx - sowohl Sieg als auch Niederlage Preußens "[…] gleich unheilvoll"11 werden. Auf beiden Seiten des Rheins standen mithin Herrschende, die aus machtpolitischen Interessen den Krieg ins Kalkül gezogen haben.12

Der deutsch-französische Krieg

Anfang August 1870 überschritten französische Truppen den Rhein. Bereits wenige Tage später wurden sie jedoch geschlagen und auf französisches Territorium zurückgedrängt. Am 13. August berichtete Engels, dass man die Schlacht vor Metz erwarte. Anfang September schließlich kam es zur Schlacht bei Sedan, an deren Ende die letzte kampffähige französische Feldarmee mitsamt Napoleon III. in preußische Kriegsgefangenschaft ging. Diese Niederlage besiegelte das Schicksal Napoleons III. wie das des französischen Kaiserreichs. Jedoch markierte diese Schlacht nicht das Ende des Krieges, da die preußischen Truppen weiter marschierten, um Paris einzunehmen. Es liegt auf der Hand, dass sich spätestens jetzt die Befürchtung von Karl Marx bewahrheitete, dass aus dem preußischen Verteidigungskrieg ein Krieg zur Verschiebung der Mächtekonstellation in Mitteleuropa geworden war.13

In Paris war nach der Niederlage von Sedan das Kaiserhaus für abgesetzt erklärt und die Republik ausgerufen worden. Die Protagonisten der Gründung dieser dritten französischen Republik waren die bürgerlichen Republikaner Leon Gambetta und Jules Favre. In ihnen manifestierten sich gleichsam die Konfliktlinien innerhalb der französischen Bourgeoisie: Auf der einen Seite setzte der zum Innenminister ernannte Gambetta darauf, durch die Aushebung neuer Armeen und die Reorganisation des Heeres den Krieg nach dem Vorbild des revolutionären Krieges des Jahres 1793 fortzusetzen. Ein Ergebnis dieser Bemühungen war die Neugründung der Nationalgarde in Paris, die Monate später zum entschiedenen Motor der Pariser Kommune werden sollte. Auf der anderen Seite suchte der neue Außenminister Jules Favre die Verhandlung mit Bismarck, um dem Krieg ein schnelles - wenn auch für Frankreich unvorteilhaftes - Ende zu bereiten. Beiden Vorgehensweisen lag nicht etwa der Wunsch zugrunde, die Bedingungen für den zukünftigen Kampf um Emanzipation zu verbessern, vielmehr ging es ihnen um die jeweils besten Verwertungsbedingungen des Kapitals unterschiedlicher Fraktionen der französischen Bourgeoisie. Deutlich wurde die Richtigkeit dieser Einschätzung an dem Umstand, dass diese Republik in keiner Weise demokratisch legitimiert war. Das Kaiserreich war zwar durch politische und militärische Misserfolge diskreditiert, doch diese Republik hatte "[…] nicht den Thron umgeworfen, sondern nur seinen leeren Platz eingenommen".14 Hinzu kam, dass ihre provisorische Regierung ausschließlich aus Großbürgern, Monarchisten und Gegnern der Insurrektion des Jahres 1848 bestand. Im Januar 1871 kam es zu einem Waffenstillstand mit dem zwischenzeitlich gegründeten Deutschen Reich. Im Waffenstillstandsvertrag war festgeschrieben, dass nur eine neugewählte Nationalversammlung die Legitimation besäße, einen endgültigen Friedensvertrag zu ratifizieren. Die Wahlen fanden im Februar 1871 statt und führten zu einer empfindlichen Schwächung der republikanischen Kräfte: Die Mehrheit dieser neuen Nationalversammlung lag in den Händen von Großgrundbesitzern und Monarchisten.

In Paris wurde die Zusammensetzung der neuen Regierung als Verrat am monatelangen Kampf der Hauptstadt zur Verteidigung aufgefasst. Als schließlich diese neue Regierung sich anschickte, die Nationalgarde in Paris zu entwaffnen, kam es am 18. März 1871 zum Widerstand gegen dieses Vorgehen der Regierung. Diese - verschreckt ob der Entschlossenheit der Bevölkerung der Pariser Arbeiterviertel - räumte die Stadt und zog sich mitsamt ihrem Apparat und den ihr zu Gebote stehenden Truppen nach Versailles zurück. Damit schlug die Geburtsstunde der Pariser Kommune, obgleich die Suche nach den notwendigen Schritten zu ihrer Realisierung mit diesem Tag erst begann.

Die Pariser Kommune konnte tatsächlich nur Wirklichkeit werden unter der Bedingung der deutschen Besatzung und der damit verbundenen relativen Schwäche der bürgerlichen Zentralregierung. Sie entstand spontan und war insofern ein historischer Zufall. Doch gleichzeitig markiert ihr Entstehen auch den historischen Augenblick, an dem die französische Arbeiterbewegung, die sich in der Junischlacht 1848 von der ideologischen Bindung an die Bourgeoisie emanzipiert hatte, sich daran wagte, eigene Vorstellung zu formulieren und sie in der Praxis zu erproben.

Der Durchbruch eines neuen Prinzips: Die Pariser Kommune

Als am Abend des 18. März 1871 die Sonne über Paris unterging, stand das Zentralkomitee der Nationalgarde - als Trägerin der bewaffneten Macht in der Stadt - vor der Aufgabe, das Amt einer provisorischen Regierung zu übernehmen, da die Macht in der französischen Hauptstadt gleichsam auf der Straße lag. Die Einwohnerinnen und Einwohner erfuhren vom qualitativen Wandel in ihrer Stadt indes erst am Morgen des Folgetags, nachdem das Zentralkomitee in das Pariser Stadthaus eingezogen war, dort die rote Fahne gehisst hatte und sich mit seiner ersten Proklamation an die Einwohnerinnen und Einwohner wandte:

"Ihr habt uns beauftragt, die Verteidigung der Stadt Paris und Eurer Rechte zu organisieren. Wir sind uns bewußt, diese Mission erfüllt zu haben. Unterstützt durch Euren edlen Mut und Eure bewundernswürdige Kaltblütigkeit haben wir diese Regierung, die uns verraten hat, vertrieben. […] Bereitet also sogleich die Kommunalwahlen und führt sie durch, und laßt uns die einzige Belohnung zuteil werden, die wir uns je gewünscht haben: Euch die wahrhafte Republik errichten zu sehen. Unterdessen hüten wir im Namen des Volkes das Stadthaus."15

Aus dieser Wahl ging ein revolutionäres Gemeinwesen hervor, von dem Karl Marx kurz nach der Niederschlagung festhielt, es sei die endgültig gefundene Form in der die politische Befreiung der Arbeit sich vollziehen könne16 - die erste Republik der Arbeitenden dieser Welt. Die Maßnahmen, die die Pariser Kommune in den 72 Tagen ihrer Existenz ergriffen hat, begegneten zum einen brennenden Problemen der belagerten Stadt, legten aber auch das Fundament für eine nichtkapitalistische Entwicklung des Gemeinwesens. So wurden Mieten für die Dauer des Krieges erlassen und leerstehende Wohnungen beschlagnahmt. Zugleich übergaben die Kommunardinnen und Kommunarden aber auch von ihren Besitzern verlassene Fabriken an Arbeitergenossenschaften und bezahlten ihren Beamten einen durchschnittlichen Arbeiterlohn. Der Geist der Pariser Kommune offenbarte sich zudem vor allem in ihren Entscheidungen, allen Ausländern die gleichen Rechte wie Pariser Bürgern zuzugestehen und den Krieg als dem Wesen der Kommune fremd zu begreifen. Ausdruck dieser Politik war unter anderem der Sturz der Vendôme-Säule am 16. Mai 1871.

In seinem Beschluss über den Sturz der Säule zu Ehren Napoleons auf der Place Vendôme hielt der Rat der Kommune fest, das Denkmal sei ein "[…] Symbol viehischer Gewalt und falschen Ruhmes, eine Bekräftigung des Militarismus, eine Verneinung des internationalen Rechtes, ein den Besiegten durch die Sieger zugefügter Schimpf, ein fortwährender Mordanschlag auf einen der drei großen Grundsätze der französischen Republik, die Verbrüderung […]".17 Diese Haltung fand sich in vielen Akten der Pariser Kommune, etwa in Diskussionen über die Illegitimität der Kolonien, dem Aufruf an andere Kommunen, sich an der Umgestaltung der Gesellschaft zu beteiligen und so in den Mitgenuss der gemeinsamen Errungenschaften zu kommen. Der Propaganda der Konterrevolution hielt die Kommune "[…] die Formel des luxe communal den Gedanken einer anderen Welt entgegen: einer Welt, in der stattdessen jeder seinen Teil vom Besten bekommt".18

Fazit

Trotz aller sozio-ökonomischen Unterschiede zwischen 1871 und heute liegen auch die Ähnlichkeiten zwischen der Herausbildung bonapartistischer Herrschaftsformen und den aktuellen Entwicklungen auf der Hand. Nun mag man einwenden, dass aufgrund der Kräfteverhältnisse im Jahr 2026 eine Orientierung an den Erfahrungen der Pariser Kommune kaum zielführend sein würde. Gegen diese Haltung ist einzuwenden, dass der Widerstand gegen die Angriffe der Reaktion notwendig und möglich ist - wie die Proteste in Minneapolis und an anderen Orten zeigen. Der Blick in die USA zeigt, dass es sowohl möglich ist, dass dort die Demokratie untergeht, als auch dass wir im Kampf gegen die internationale Rechte Zeuginnen, Zeugen und Aktive einer Bewegung werden können, die der Welt mehr Gleichheit, weniger Kriegstreiberei und mehr soziale Gerechtigkeit bringt. Die Erfahrungen der Pariser Kommune dabei als ausschließlich zeitgebunden zu bewerten und sie damit gleichsam ins Museum zu verbannen, hieße einen historischen Schatz ungenutzt der Vergessenheit zu überantworten.

Anmerkungen

1) Vgl. Olaf Scholz 2022: Regierungserklärung vom 27.02.2022. Online: https://www. bundesregierung.de/breg-de/service/archiv-bundesregierung/regierungserklaerung-von-bundeskanzler-olaf-scholz-am-27-februar-2022-2008356 (Letzter Zugriff: 02.02.2026).

2) Vgl. Frank Deppe 2018: "Nachwort: Bonapartismus reloaded", in: Martin Beck, Ingo Stützle (Hg.): Die neuen Bonapartisten. Mit Marx den Aufstieg von Trump und Co. Verstehen, Berlin: 254.

3) Benedikt Dittrich 2022: Deutschland muss den Anspruch einer Führungsmacht haben, Berlin. Online: https://vorwaerts.de/international/klingbeil-deutschland-muss-den-anspruch-einer-fuhrungsmacht-haben (Letzter Zugriff: 30.01.2026).

4) Karl Marx: "Der Bürgerkrieg in Frankreich", in: MEW 17: 338.

5) Vgl. Eric Hobsbawm 2004: Europäische Revolutionen 1789 bis 1848, Köln: 592.

6) Vgl. Karl Marx: "Vorwort [zur zweiten Ausgabe (1869) ›Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte‹]", in: MEW 16: 359.

7) Vgl. Karl Marx: "Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte", in: MEW 8: 154.

8) Ebd.: 197.

9) Jürgen Kuczynski 1962: Die Geschichte der Lage der Arbeiter unter dem Kapitalismus, Bd. 2, Berlin/DDR: 8.

10) Vgl. Otto Fürst v. Bismarck 1986: "Rede vor der Budgetkommission des preußischen Abgeordnetenhauses vom 30. September 1862 (Auszug)", in: Ernst Rudolf Huber (Hg.): Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte Bd. 2, Stuttgart: 50.

11) Karl Marx: "Erste Adresse des Generalrats über den Deutsch-Französischen Krieg", in: MEW 17: 6.

12) Vgl. Ernst Engelberg 1985: Bismarck - Urpreuße und Reichsgründer, Berlin/DDR: 726.

13) Vgl. Marx (s. Anm. 11).

14) Ebd.: 277.

15) Proklamation des Zentralkomitees der Nationalgarde vom 19. März 1871, in: Helmut Swoboda (Hg.) 1971: Die Pariser Kommune 1871, München: 56.

16) Vgl. Marx (s. Anm. 4): 342.

17) Kommunerat: Proklamation der Kommune vom 13. Mai 1871, in: Swoboda (s. Anm. 15): 239.

18) Kristin Ross 2021: Luxus für alle. Die politische Gedankenwelt der Pariser Kommune, Berlin: 85.

Florian Grams ist Historiker. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte der Arbeiterbewegung, der Pädagogik und die Geschichte eugenischer Diskurse. Er engagiert sich in der selbstbestimmten Behindertenbewegung.