Wall Street’s Stasi
Natürlich beteuern Obama und sein Team, dass die von Edward Snowden zumindest partiell aufgedeckten Spitzelprogramme der NSA völlig harmlos seien und nur unserem Wohl und der freiheitlich-demokrati
Natürlich beteuern Obama und sein Team, dass die von Edward Snowden zumindest partiell aufgedeckten Spitzelprogramme der NSA völlig harmlos seien und nur unserem Wohl und der freiheitlich-demokrati
Torsten Bewernitz: Sebastian, du arbeitest gerade an einem Buch über Anarchismus und Christentum.
Auch ChristdemokratInnen wollen der Nächstenliebe nicht die kalte Schulter zeigen.
Nachdem das Ausspionieren weltweiter Datenströme durch die US-Geheimdienste publik wurde, nicht zuletzt durch die Informationen, die der frühere Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden offengelegt
DAS ARGUMENT 301/2013 ©, 200-209
Bereits im Antifaschistischen Infoblatt Nr.
Heute ist es selten geworden, Libertäre zu treffen die sich ebenso als Gläubige verstehen.
Die Kämpfe und die bewusste Positionierung von SexarbeiterInnen haben in den letzten Jahren zugenommen. Auch die DA verfolgt die Entwicklungen seit längerer Zeit.
(cw) Wenn Honduras in der internationalen Presse auftaucht, ist meistens von der Gewalt in dem kleinen zentralamerikanischen Land die Rede. Immer wieder wird betont, dass Honduras das gewalttätigste Land der Welt ist. Die Angabe der immens hohen Mordrate von 91,6 pro 100.000 Einwohner_innen für 2011 (United Nations Office on Drugs and Crime) scheint nicht nur aus der Perspektive Europas für unerträgliche Zustände zu stehen.
Bei den meisten Demonstrationen und Protestcamps weltweit werden Plakate, Spruchbänder, Protestlieder, Graffitis und andere Formen der Straßenkunst medienwirksam eingesetzt. So auch in Tunesien, Ägypten und Syrien. Vor dem Eindruck der Diktatur wurde dies in Europa bereits als Kunst betrachtet. Handyfotos, Videomitschnitte von Demonstrationen, von Polizeigewalt und von Sit-ins sowie Berichte im Internet galten als Bürgerjournalismus und Zeichen einer neuen Freiheit. Auch wenn es all dies bereits Jahre zuvor gegeben hat. In ihrem Artikel setzt sich Irit Neidhardt kritisch mit der Beziehung zwischen Kunst und Protest auseinander.
(eb) Ein Besuch in der Dauerausstellung des Münchner Stadtmuseums „Typisch München“: Neben dem „angeblichen Schlüsselbein Heinrichs des Löwen“ und „Waldi“, dem Olympiamaskottchen von 1972 hängt da in der Abteilung, in der das München des 19. Jahrhunderts repräsentiert wird, ein Bronzerelief. Es hängt dort, weil es ein frühes Werk des bedeutenden Erzgießers Johann Baptist Stiglmaier war. Auf der begleitenden Ausstellungstafel wird aber noch eine weitere Geschichte erzählt, die sicherlich eher selten als „typisch München“ betrachtet wird – die Geschichte der „Indianerkinder Juri und Miranha“, deren Grab das Relief einmal geschmückt hat.
(gf)1 Fotografien sind ein wichtiger Bestandteil von Erinnerung. Auf ihnen werden Ereignisse, Situationen oder Personen bildlich festgehalten. Bilder prägen sich anders als Worte in das Gedächtnis ein. Bilder vermitteln eher als Worte einen Eindruck von Wahrheit. Das, was auf dem Bild zu sehen ist, muss – so die häufige Lesart von Fotografien – genau so geschehen sein, denn sonst könnte davon kein Bild existieren. Oder – wie Andreas Weinhold einen seiner Schüler zitiert – „Das ist ein Foto. Das zeigt ja wohl, was damals so abgegangen ist.“