Evelyn Fox Keller
Die Feministin und Genkritikerin exklusiv im Interview mit dem GID. Die Pionierin feministischer Wissenschaftskritik und Autorin von „Das Jahrhundert des Gens“ macht sich Gedanken über den genetischen Reduktionismus und antwortet auf die Fragen zur Zukunft der Genomforschung.
Gewerkschaftsmacht. In der Krise
Editorial - Das Argument 284, 6/2009
Zehn Jahre nach Seattle: Rückzug in sichere Häfen
Filmgeschichte als Kritik feministischer Filmtheorie
Das Argument 284 "Gewerkschaftsmacht. In der Krise" (6/2009), S. 926-34
Feminismus und Film - das war in der angloamerikanischen Welt seit den 1970er Jahren die einflussreiche Theorie des gendered spectatorship, die drei Jahrzehnte lang auch über die englischsprachige Welt hinaus das Verständnis von Kino geprägt hat (siehe z.B. Laura Mulvey 1975, dt. 1980)[1]. Doch bei all seiner Stärke ist diesem Paradigma etwas Wesentliches am Zusammenhang von Film und Weltkapital entgangen.
„Living in a box“
Christentum und Fundamentalismus
Ein Symposium raisonniert zum 70. Geburtstag des Historikers Lutz Niethammer über die "Produktivkraft Sünde"
Als die Teilnehmer des Symposions über „Das Religiöse und die Geschichte“ zu Wein und Speisen aufbrachen, meldete sich als
Große Krisen seit den 1930er Jahren
Verweise auf die Große Depression sind ein fester Bestandteil linker Krisendiagnosen. Bürgerliche Ökonomen und Politiker hatten für derlei Miesmacherei meistens weder Zeit noch Verständnis.
Gegen Demokraten helfen nur Soldaten
Inlandseinsätze des Militärs haben eine unselige Tradition
Klima-rettende Pflanzen
Agro-Gentechnik in der Klimadebatte
Zahllose Publikationen haben in den vergangenen Jahren auf die spezielle, insbesondere die zukünftige Rolle der Agro-Gentechnik in der Klimadebatte hingewiesen. Dabei sind vor allem drei verschiedene Aspekte in der Diskussion: Die bereits angesprochene CO2-Reduktion durch den Anbau von gv-Pflanzen, die Entwicklung von gv-Pflanzen, die an den Klimawandel angepasst sind und die Steigerung des Biomasseanteils bei Energiepflanzen.
Genomische Diversität - mit und ohne "Rasse"?
Die Debatte zu Rassismus in der medizinischen Genomi
Die unternehmerische Hochschule und der Bildungsstreik
Zwischen Anpassungsdruck und Keimen freier Assoziation
Der in den 1990er Jahren vorbereitete und in den letzten zehn Jahren auf breiter Front durchgesetzte autoritär-neoliberale Umbau der Hochschulen gleicht in seinen Dimensionen den Bildungsreformen der späten 1960er und frühen 1970er Jahre. Begriffe wie »Ökonomisierung der Bildung« beschreiben diese Transformation nur ganz unzulänglich. Die Hochschulen wurden seit jeher den Erfordernissen kapitalistischer Reproduktion angepasst.


