Kultur

Marke „Osama“

Über Kommunikation und Kommerz mit Bin-Laden-Bildern in Nigeria

„Osama Bin Laden ist mein Held. (...) Am 15. September brachte meine Frau unser drittes Kind zur Welt und ich habe ihm den Namen Osama gegeben, zur Ehre Osama Bin Ladens, der der Welt gezeigt hat, dass nur Gott allein unbesiegbar ist, indem er Amerika der Schande ausgesetzt hat, obwohl es den Ruf hat, die stärkste Nation der Erde zu sein."[1] Diese Worte eines Muslims, die Ende 2001 durch einen BBC-Reporter in Nordnigeria aufgenommen wurden, bringen den kultischen Status auf den Punkt, den Osama Bin Laden nach dem 11. September in vielen Teilen der islamischen Welt errungen hat.

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Anarchie lässt sich nicht verbieten

Trotz Medienhetze hat der Anarchistische Kongress in Berlin stattgefunden

Schon lange nicht mehr hat „BERLINS GRÖSSTE ZEITUNG" dem Thema Anarchismus soviel Platz eingeräumt wie am 9. April 2009.  In gigantischen Lettern schreit die BZ-Titelseite einem Millionenpublikum ins Gesicht: „CHAOTEN-KONGRESS AN BERLINER UNI".

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Graswurzel ohne Filter

Die Zensur von www.graswurzel.net wurde dank der Proteste jetzt zurückgenommen
Im Januar 2009 schrieb der 16jährige Schüler Felix H. an die GWR-Redaktion: „Liebe Graswurzelrevolution, die GWR ist jugendgefährdend! Zumindest findet das die Jugendschutzsoftware an unseren Schulcomputern. Die hat mir angezeigt, dass www.graswurzel.net in ‚mindestens einen für mich gesperrten Themenbereich fällt'."
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Keine Tasse Milch

In Europa wird die Arbeit des feministischen KollektivsMujeres Creando aus La Paz, Bolivien bislang vor allem im Kunstkontext gewürdigt. „Wir machen keine Kunst, wir machen Politik“, sagen sie selbst über ihre Straßenaktionen und Performances. Maria Galindo spricht im Interview über die Allianz zwischen Indigenen, Huren und Lesben und ihre multimedialen Aktionsformen.

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Empowerment in Pink

Kurz vor dem Valentinstag wurden in Mangalore Frauen von selbst ernannten Moralpolizisten verprügelt. Indische FeministInnen werfen mit virtueller und realer rosa Unterwäsche zurück.

Kurz vor dem Valentinstag wurden in Mangalore Frauen von selbst ernannten Moralpolizisten verprügelt. Indische FeministInnen werfen mit virtueller und realer rosa Unterwäsche zurück. 

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Hinter Gittern

Das Leben im Knast
in (01.05.2009)

„Das Gefängnis? Ein Hotel hinter Gittern, ein Leben in Saus und Braus!" Wer so denkt, kann noch nie in einem deutschen Knast gewesen sein.

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