Internationales

Rechtspopulismus kann tödlich sein

Norwegen und Dänemark nach dem Breivik-Massaker


Am 22. Juli 2011 ermordete der Norweger Anders Behring Breivik 77 Menschen. Dazu trieb ihn eine extrem rechte Gesinnung, die in der teils rechtspopulistisch aufgeheizten Stimmung der skandinavischen Länder gedeihen konnte. Dass es durchaus verschiedene Möglichkeiten gibt, auf die Anschläge zu reagieren, zeigt ein Vergleich zwischen Norwegen und Dänemark.

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Der Druck nimmt zu

Kritische Wissenschaft in der Türkei - ein Einstieg

In der letzten Zeit häufen sich Meldungen darüber, dass in der Türkei direkte politische Repressionen in einer Weise zunehmen, die für wissenschaftliche Freiheit existenzbedrohend sind.

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Regulierung von Sexualität und Sittlichkeit in Britisch-Indien

Ein koloniales Projekt und sein Vermächtnis
in (23.04.2012)

Indigene sowie britische Sexualität und Sittlichkeit wurden im kolonialen Indien weitgreifenden, aber nicht immer kohärenten rechtlichen Regulierungen unterworfen und prägen auch im heutigen Indien immer noch öffentliche Debatten. Betroffen von diesen Regulierungen waren unter anderem gleichgeschlechtlich orientierte Männer und Eunuchen.

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Von der Demokratisierung der Städte zur Sozialen Ökologie

Interview mit Dimitri Roussopoulos (Black Rose Verlag, Montréal) - Teil 1

Dimitri Roussopoulos ist Verleger von Black Rose Books in Montréal in Quebec, Kanada.1  In den letzten Jahren besuchte er als Delegierter die Treffen des Weltsozialforums. Als Herausgeber ist er zusammen mit George Benello verantwortlich für das Buch „Participatory Democracy“, das die neuen Ansätze aus den Diskussionen des Weltsozialforums aufnimmt. Neben der Verlagsarbeit war Dimitri immer auch aktiv in den Auseinandersetzungen der Stadt Montréal. Mit ihm führte Wolfgang Haug für die GWR ein ausgiebiges Interview, das wir in zwei Teilen veröffentlichen. Teil 2 erscheint im Mai in der Graswurzelrevolution Nr. 369.

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Verfolgt, verleumdet, verlassen:

Das Ende des Anarchismus auf Kuba. Und heute? Ein kritischer Blick auf Venezuela

Im Oktober 2012 finden in Venezuela Präsidentschaftswahlen statt und Hugo Chávez könnte zum dritten Mal als Präsident bestätigt werden. Nach 13 Jahren an der Macht ruft er jedoch nicht mehr die gleiche Begeisterung hervor wie zu Beginn: Seine Pläne zur Reduzierung der Armut sind zum Stillstand gekommen; die Förderung von Gas, Öl und Mineralien durch transnationale Unternehmen hat zugenommen; strukturelle Probleme wie Gewalt oder die staatliche Bürokratie haben sich sogar verstärkt; er hat die Autonomie eines Großteils der sozialen Basisbewegungen beendet und eine zunehmende Militarisierung des Landes vorangetrieben.1 

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Orient Express

Ein Crash-Kurs in postkolonialer Theorie

Postkoloniale Studien untersuchen sowohl den historischen Prozess der Kolonialisierung als auch das beständige Fortwirken der kolonialen Macht und ihrer Herrschaftsstrukturen. Dabei steht nicht die physische Brutalität kolonialer Herrschaft im Mittelpunkt der Forschung, sondern die sogenannte „epistemische Gewalt“.

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