Theorie

Die gegenwärtige Wirtschaftskrise und die Perspektiven der südafrikanischen Linken

Marx hat als erster den Zyklus von Konjunktur und Krise im Kapitalismus wissenschaftlich analysiert und aufgezeigt, dass er zu dieser Produktionsweise dazugehört. Krisen im Kapitalismus können im Ergebnis solcher Faktoren auftreten, die außerhalb des Akkumulationsprozesses stattfinden: Kriege, Naturkatastrophen, soziale Umwälzungen. Doch im Kapitalismus – anders als bei früheren Produktionsweisen – ereignen sich Kriege, Naturkatastrophen, soziale Umwälzungen eher als Konsequenz innerer Krisen des Kapitalismus selbst, als dass sie solche auslösen.
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Übergang ist die Hölle

Ein Gespräch mit Denis Goldberg

Denis Goldberg wurde 1964 zusammen mit Nelson Mandela, Walter Sisulu, Govan Mbeki und anderen im berüchtigten Rivonia-Prozess zu vier mal lebenslänglich verurteilt. Nach 22 Jahren Haft und 24 Jahren in Freiheit, nach politischem und bewaffnetem Kampf, nach Solidaritätsarbeit und Tätigkeit als Regierungsberater hat er nun seine bemerkenswerte Autobiografie „Der Auftrag - Ein Leben für Freiheit in Südafrika" herausgegeben.

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Warum gehorchen wir?

 

 

„not as a matter of choice,
but of obligation"

David Hume (1748)

   

Styx, die Tochter des Okeanos, so schildert Hesiod in seiner ‚Theogonie' die mythische Vergegenwärtigung der Gewaltsamkeit, schenkt ihrem Gatten Pallas „zwei herrliche Kinder". Sie werden Kratos und Bia genannt und sitzen als Diener der göttlichen Fügung „immer bei Zeus".

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Der Gebrauchsanleitungs-Kapitalismus

Dreimal hier geschraubt, dreimal dort gehämmert - schon wird alles gut?
in (09.09.2010)

Die Krise hat den Ruf des Kapitalismus beschädigt, auch im Mainstream häufen sich kritische Fragen. Da kommt das Buch von Dullien, Herr und Kellermann wie ein Seufzer der Erleichterung: Es geht doch, das Wirtschaftsmodell, das allen Menschen zugute kommt - wir müssen den Kapitalismus gar nicht abschaffen.

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Geschlechteranalysen und -diskurse in der Krise

Analysen der Krise 2008/9 und öffentliche Diskurse rekurrierten so häufig wie nie zuvor auf die soziale Kategorie Geschlecht. Damit thematisierten diese Geschlechterdiskurse in einer breiten Öffentlichkeit, dass die gesamte Wirtschaft ein geschlechtlich kodiertes Terrain ist und auch die Krise nicht geschlechtsneutral wirkt.

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