Ungehorsam im CS-Nebel

Ein Blick auf BLOCK NATO und die Proteste in Strasbourg

Von den Protesten gegen den NATO-Gipfel werden wohl vor allem die Bilder brennender Gebäude und die Rauchsäulen über Strasbourg in Erinnerung bleiben. Dass Protest zielgerichtet verhindert wurde, davon ist ebenso wenig nach Strasbourg die Rede

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RWE-Werbe-Agentur will Satire verbieten

in (24.04.2009)

In einem Schreiben an die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation "urgewald" droht die RWE-Werbe-Agentur „Jung v. Matt" mit Strafanzeige, Gerichtskosten, Schadensersatz und sonstigen Unannehmlichkeiten. Urgewald hatte das Motiv der RWE-Werbekampagne „vorweggehen" satirisch verändert, um humorvoll zu zeigen, dass Atomstrom von RWE „gefährlich, „dreckig" und „teuer" ist. Die utopia möchte auch verklagt werden.

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Neue alte Kapitalismuskritik

Eine einzige Veranstaltung des Attac-Kapitalismuskongresses machte Geschlechterverhältnisse zum zentralen Thema.

Der Kapitalismus ist mit der Finanzkrise zum massenmedialen Thema avanciert, über Kapitalismus wird wieder verhandelt, Kapitalismus wird kritisiert.

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Kritische Allianzen

Warum die Rechten inzwischen so gerne vom Patriarchat reden.
in (23.04.2009)

„Es gibt kein Bleiberecht in Österreich. Es gibt eine Novelle zur Erteilung von Aufenthaltstiteln aus humanitären Gründen.“ 

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Alice Schwarzers Nebenwidersprüche

Zugehörigkeit und Zwangsfreiheit sind Themen zweier neuer Bücher der Sozialanthropologin Sabine Strasser.

Zugehörigkeit und Zwangsfreiheit sind Themen zweier neuer Bücher der Sozialanthropologin Sabine Strasser. Mit Kerstin Kellermann sprach sie u.a. über „Parallelgesellschaften“ als populistisches Phantasma rechter Politik.

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Nazikollaborateure in der Dritten Welt

Themenschwerpunkteditorial

Auf dem Atoll Hikueru in der französischen Kolonie Polynesien ereignete sich im Oktober 1939 Bemerkenswertes. Der traditionelle Chef der Insel, Nohorai Sue, rief zum aktiven Widerstand gegen die Nationalsozialisten auf.

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Solidarität ist Selbsthilfe

Hefteditorial

»Horst Köhler macht den Deutschen Mut«. Ja, es war schon eine bemerkenswerte »Berliner Rede«, die die Schwäbische Zeitung so wie fast alle anderen Medien Ende März bejubelte. Der Bundespräsident fand in Zeiten der Krise klare Worte: »Jetzt erleben wir, dass es der Markt allein nicht richtet.« Weshalb man nun im reichen Norden ein Problem habe: »Heute stellt die Welt uns die Globale Soziale Frage.«

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