Risse in der islamischen Republik

Heuer jährt sich zum 30. Mal die Iranische Revolution. Wie Behrooz Rahimi in seiner Analyse der Entwicklung der Islamischen Republik aufzeigt, ist das widersprüchliche Erbe der Revolution auch in den aktuellen Protesten gegen Ahmadinejads umstrittene Wiederwahl präsent.

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Der Bürger als Aktionär

Peter Slotderdijk:„Das bürgerliche Manifest", kündigte der „Cicero" auf seiner November-Titelseite an. Sloterdijks darin formulierte Kritik von Kultur und politischer Sprache in der aktuellen Gesellschaft ist angebracht. Der „Cicero"-Aufmacher ist dafür ebenso ein Beweis wie der Beitrag selbst.

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Nestlégate

Private Spioninnen im Dienste von Nestlé

Drei Spioninnen infiltrierten über Monaten hinweg linke und autonome Gruppen in der Westschweiz. "Nestlégate" wird der Spitzelskandal in der Presse genannt, da der Nahrungsmittelmulti Nestlé den Auftrag erteilt hatte. Ausgeführt hat ihn die Sicherheitsfirma Securitas. Erstmals liegen dem Autor nun auch Gerichtsakten zu einem der drei Fälle vor.[1]

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Wer wird Verfassungsfeind?

Zur "freien" Deutungshoheit der Verfassungsschutzämter

Das Ritual der jährlichen Verfassungsschutzberichte, die festhalten, welche Bewegung, Organisation oder Partei gerade als "verfassungsfeindlich" einzuschätzen sei, verleiht der Meinung des jeweiligen Innenministeriums einen Anschein rechtlicher Objektivität. Für alles Weitere sorgen die Reaktionen: Viele orientieren sich völlig unkritisch am Inhalt der Berichte.

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„Die Gesellschaft ist ein einziger Gefahrenherd"

Ein Interview mit dem Unrast- und GWR-Autor Gabriel Kuhn, dem die Einreise in die USA verweigert wird
Was haben Ted Kennedy, Nelson Mandela, Yusuf Islam (Cat Stevens) und der Graswurzelrevolution-Autor Gabriel Kuhn gemein? Alle vier standen irgend­wann auf der „No-Fly List". Diese „Anti-Terror-Liste" ist auch als „Terrorist Watchlist" bekannt und dient den US-Behörden dazu, die Reisen unliebsamer Personen zu überwachen bzw. Besuche unerwünschter Gäste zu verunmöglichen.
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„Ich wollte nur Bescheid sagen, dass ich gut angekommen bin"

Eritreische Frauen auf der Flucht im griechischen Transit
Pagani liegt knapp 10 Minuten Autofahrt vom Hafen Mytilinis entfernt, der Hauptstadt der griechischen Ferieninsel Lesbos. Eigentlich ist Pagani der Name eines Vorortes von Mytilini, doch seit vergangenem Sommer ist es zum Sinnbild geworden für die humanitären Dramen in den Lagern und das in Kauf genommene Sterben an den Küsten der europäischen Außengrenzen. Pagani steht aber auch für die Beharrlichkeit und List, mit der viele Flüchtlinge und MigrantInnen trotz allem an ihr Ziel kommen.
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Eltern & Kinder unter Druck

185.000 Stimmen gegen Schulreform in Hamburg – woher kommen die?
in (08.03.2010)

185.000 Hamburger Bürgerinnen und Bürger haben sich in einem Volksbegehren unter dem Slogan »Wir wollen lernen« gegen die Schulreform der schwarz-grünen Regierung ausgesprochen, die die Verlängerung des gemeinsamen Lernens in der Grundschule von vier auf sechs Jahre zum zentralen Inhalt hat.

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Vom Nichts zum Nichts

Am Anfang war das Nichts. Und das Nichts war in den Kassen der Banken. Über den Banken schwebte das Wort, und das Wort war beim Staat, und Staat sprach: Es werde Geld. Und es ward Geld. Und Staat sah, daß es gut war und trennte das Geld von den Armen.

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