Mit Rap zur Revolte: Die Bewegung Y’en a marre

in (20.03.2013)

Im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen im Februar 2012 kam es im Senegal zu Massenprotesten gegen die erneute Kandidatur des damaligen Präsidenten Abdoulaye Wade. Wade kandidierte zum dritten Mal für das Amt des Präsidenten, obwohl die senegalesische Verfassung die Amtszeit auf zwei Legislaturperioden beschränkt. Ein zentraler Träger dieser Proteste war die Bewegung Y’en a marre („Wir haben die Schnauze voll“). Ihr gelang es insbesondere die Jugend des Landes hinter sich zu versammeln und Tausende für ihre Protestaktionen zu mobilisieren.

» mehr

Topf & Söhne

Hausbesetzung auf einem Täterort

Das war das Besetzte Haus für mich

 

Ein Ort auf Spende.

Ein Ort zum Verstecken.

Ein Ort für Jung und Alt.

Ein Ort zum anders sein.

Ein Ort, der immer aufhat.

Ein Ort zum Rappen auf der Bar.

Ein Ort zum Urlaub machen.

Ein Ort für selbstgestaltete Partys.

Ein Ort für meine schlechte Musik.

Ein Ort zum Scheißen ohne 50 Cent.

Ein Ort für genussvollen Wodkarausch.

Ein Ort für Glitter, Handschellen und Schwarz.

Ein Ort für Kommunikation, Austausch und Vernetzung.

Ein Ort, an dem auch mal eine Grenze übergangen wurde.

Ein Ort für Auseinandersetzung.

Ein Ort, an dem nackt auf einem kleinen Dreirad gefahren wurde.

Ein Ort, an dem mensch im mobilen Pool Sangria schlürfen konnte.

Ein Ort zum Loslassen.

Ein Ort, an dem ich acro sein konnte.

(Acro, S. 96)

» mehr

I got the shotgun

Zu filmtheoretischen Aspekten des Rechts

Gerade in den letzten Jahren gab es eine Vielzahl von Produktionen von Serien und Filmen, die sich explizit mit dem Recht auseinandersetzen und dieses auf eine spezifische Weise inszenieren. Die Rechtskritik muss sich daher mit der (Pop-)Kultur beschäftigen und diese analysieren.

» mehr