Nichts sehen, nichts hören, nichts lernen!

Bildungspolitik in der (Finanz)krise
Manch einer hat sich schon verwundert die Augen gerieben: Da wird allenthalben vom „Umdenken" im Banken- und Wirtschaftswesen gesprochen - reumütige Topmanager klagen vor deutschen Gerichten ihre Millionen-Ansprüche auf Boni, Gehälter und Pensionen vermutlich nur mehr mit schlechtem Gewissen ein -, und ein Buch nach dem anderen mit Enthüllungen über den ebenso mörderischen wie selbstmörderischen Irrsinn der marktliberalen Ideologie und ihre Folgen kommt auf den Markt. Wollte man den gängigen Medienberichten glauben, so ist die Welt sich einig: Gut, dass es vorbei ist!
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Desertec – Der Anschlag der Konzerne auf die Solarenergie

Ein Dutzend hauptsächlich deutsche Konzerne hat Mitte des Jahres das Desertec-Projekt vorgestellt, das von der saharischen Atlantikküste bis zur arabischen Halbinsel Sonnenlicht in Strom umwandeln und nach Europa leiten soll. isw-Mitarbeiter Franz Garnreiter erläutert die Details des Projekts und warum es weder ökologisch nachhaltig noch wirtschaftlich und politisch vertretbar ist.
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Die Große Koalition hat versagt

Derzeit versuchen die Parteien der Großen Koalition, sich als tatkräftige Krisenbewältiger aufzuspielen. Tatsächlich ist die Bundesregierung wesentlicher Mitverursacher der schwersten Wirtschaftskrise seit Bestehen des Landes.

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Was wir nach der Wahl an Krisenlasten zu erwarten haben

Wenn die Wahlen vorbei sind, werden von der Bevölkerung die "nötigen Opfer" verlangt werden. isw-Mitarbeiter Fred Schmid untersucht die Verheerungen, die im Gefolge von Massenarbeitslosigkeit und Fiasko der öffentlichen Finanzen angerichtet werden sollen.

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Warum der Kapitalismus nicht am Ende ist, aber die Krise erst recht nicht

Thesen zur nächsten Zukunft im Kapitalismus
1. Die Faktoren der Krise

Das neoliberale Modell war die Antwort des Kapitals auf das „Versagen“ des Fordismus Ende der Sechziger Jahre. Die Profitraten des Kapitals sanken, was Schluss machte mit dem „Sozialstaat“ oder „Wohlfahrtsstaat“, wo die gestiegenen Ergebnisse sowohl für eine flotte Zunahme der Profite sorgten als auch für ein Wachsen des Einkommens der Beschäftigten.

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Aggertal sehen und ... campen!

Radikal für Urlaub und Veränderung
in (11.09.2009)

7 Jahre linkes Camp zur rechten Zeit in Beckerwitz an der Ostsee. 7 Jahre Fischbrötchen, Bäckerwitze und Ostsee-Romantik mit Quallen soweit das Auge reicht.

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Ohne Feminismus kein Sozialismus

Aus dem Türkischen von dose

Sozialistischer Feminismus beruft sich auf die Kapitalismuskritik des Marxismus, Frauenunterdrückung kann jedoch nicht auf Klassenunterdrückung reduziert werden, sondern es muss ein eigenes Herrschaftssystem Patriarchat angenommen werden, das als ebenso grundlegend wie der Kapitalismus angesehen wird.

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Globale Sozialpolitik(en)

PERIPHERIE-Stichwort
in (09.09.2009)

Sozialpolitik ist Ausdruck öffentlicher Verantwortung zur Absicherung der Lebensbedingungen, aber auch zur Angleichung der Lebenschancen angesichts sozialer Ungleichheit, die Armen1 die Grundvoraussetzungen für die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben verweigert.

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Ende der Bescheidenheit?

Zur Diskussion über den Regelsatz, Teil II
in (08.09.2009)
In der letzten Ausgabe hat sich Harald Rein mit den unterschiedlichen Begründungslogiken, die in den Vorschlägen linker Gruppen für eine höhere Grundsicherungsleistung zum Tragen kommen, auseinandergesetzt. Diese bleiben, so das Zwischenfazit, mehr oder weniger in der herkömmlichen Sozialpolitikbegründung hängen. Im folgenden zweiten Teil geht es nun um einen alternativen Zugang zur Bemessung von Sozialtransfers.
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