Marx' Spinoza-Hefte
Marx war zweifellos ein aufmerksamer Leser des politischen Spinoza.
Marx war zweifellos ein aufmerksamer Leser des politischen Spinoza.
Dass Nietzsches Machtbegriff in Kontinuität zu Spinozas potentia zu verstehen sei, ist zu einem Gemeinplatz in der Sekundärliteratur geworden. So meinte z.B.
André Gorz (1923–2007) gilt gemeinhin als einer der Vorläufer und Wegbereiter linker ökologischer Politik. Ich möchte – nicht zuletzt aufgrund einer langen persönlichen Bekanntschaft und Freundschaft mit Gorz – gegenüber dieser Einschätzung zeigen, dass die Basis für seine politischen Theorien, die sich mit der Zeit und durch jeweils neue Umstände änderte, eine philosophische, gar eine ontologische, war.
„Wir gehen nirgendwo hin,
die Geschichte erzeugt keinen Sinn.
Von ihr ist nichts zu erhoffen,
auch ist ihr nichts zu opfern.“
André Gorz
Eizellspende und Leihmutterschaft waren in der Bundesrepublik lange kein Thema. Aber das ändert sich. Nicht nur ReproduktionsmedizinerInnen, auch JuristInnen und EthikerInnen machen zunehmend mobil, um deren Verbot zu kippen.
Man muss – nach jahrzehntelangen frustrierenden Erfahrungen – das globale ökologische Versagen wohl auch einmal akzeptieren lernen, statt weiter leeren Hoffnungen nachzuhängen und (vermutlich) christlich kulturgeprägt doch noch an einen Ausweg aus der Öko-Krise zu glauben.
Womit verbringen die Kids heutzutage eigentlich ihre Freizeit?
„Mit der Einsicht in den Zusammenhang stürzt, vor dem praktischen Zusammensturz, aller theoretische Glauben in die permanente Notwendigkeit der bestehenden Zustände.“ (MEW 32, S. 553, Brief an Kugelmann)
„‚Frederick, warum arbeitest Du nicht?’ fragten sie.
Es gibt ganz offensichtlich unterschiedliche Begriffe der Reproduktion, die sich nicht auf einen tragfähigen gemeinsamen Begriff zurückführen lassen.