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Ökonomie

Polizei vs. Blockupy

Der antikapitalistische Protestzug am 1. Juni 2013 in Frankfurt wurde zu einem eindrucksvollen Aufzug deutscher Staatsmacht. Aber auch zu einer Demonstration linker Solidarität

Dieser Artikel sollte sich nach den Vorgängen am ersten Tag der Blockupy-Protesttage am letzten Maiwochenende vor allem kritisch mit den Inhalten der beteiligten linken Gruppen und ihrem Auftreten beschäftigen: Mit den unsäglichen Hammer-und-Sichel-Fahnen unbelehrbarer Alt- und RestkommunistInnen, mit peinlichen Auftritten von Attac-Schlagerparodisten, mit der unerträglichen Johlveranstal­tung der Linkspartei im DGB-Haus, auf der Sahra Wagenknecht wahlkampfgerecht in Szene gesetzt und noch für den krudesten Neokeynesianismus frenetisch bejubelt wurde. Nach dem 1. Juni 2013 steht aber etwas anderes auf der Tagesordnung: Ein brutaler polizeilicher Angriff auf die Linke insgesamt.

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Verborgene Herrschaft oder:

Die übergesellschaftliche Macht des gesellschaftlich Gemachten
(25.06.2013)
Denn was jeder einzelne will, wird von jedem anderen verhindert, und was herauskommt, ist etwas, das keiner gewollt hat. So verläuft die bisherige Geschichte nach Art eines Naturprozesses und ist auch wesentlich denselben Bewegungsgesetzen unterworfen.“ (F. Engels, Brief an J. Bloch vom 21./22. 9. 1890, in: MEW 37: 463f.)

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Mitgefangen

Wie uns die Dinge durch unser Tun beherrschen

Denn was wir tun müssen, nachdem wir es gelernt haben, das lernen wir, indem wir es tun. (Aristoteles, Metaphysik)

Im Anfang war die Tat.“ (K. Marx, Das Kapital Bd. 1)

 

Wir können nicht anders. Was unsere Spezies gerne einer nicht ganz unhübschen Sorte Wühlmäuse unterstellt, betreibt sie selbst mit kollektivem Eifer, in zunehmender Rasanz und selbst/mörderischer Konsequenz. Wir veröden fruchtbare Böden, vermüllen ganze Ozeane, verpesten die Atmosphäre – wenn hier nicht mehr wie noch in den 1980ern, dann umso mehr anderswo –, wir überziehen die Landschaft mit hoch- und tiefgebauten Scheußlichkeiten, nehmen die Zerstörung der Lebensräume von Milliarden Menschen in Kauf, hetzen uns selbst oder gegenseitig ins Burnout, wir scheißen auf die Verhungernden in Afrika oder sonstwo, auf die kommenden Generationen sowieso, suchen Trost in trostlosem Konsum, mokieren uns über die gemeingefährliche Dummheit der anderen, automobilisieren noch staatlich gefördert, wir liefern uns samt unseren Liebsten dem Markt aus, strudeln uns ab und schlagen mehr oder weniger ambitioniert die Zeit tot. Wir sehen zu, wie wir (unser) Leben vergeuden.

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Unter dem Druck des Marktes

DA-Kollektivreihe: Selbstverwaltung zwischen Chance und Ideologie

Mit der Verschärfung der Krise in Europa ist bei vielen GewerkschafterInnen das Interesse an der Arbeiterselbstverwaltung von Betrieben neu erwacht. Das zeigt sich u.a.

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