Heldentod und Massenmord
Vom Sterben im Krieg
Die Herstellung gesamtgesellschaftlicher "Kriegstüchtigkeit" ist seit der "Zeitenwende" ein zentrales Ziel der herrschenden deutschen Politik. Zur gesteigerten Bereitschaft, Krieg zu führen gehört auch eine gesteigerte Akzeptanz des eigenen Todes im Krieg. "Für das Vaterland" zu sterben ist aber keinesfalls eine neue Idee. Die Geschichte, insbesondere des 20. Jahrhunderts, ist überfüllt mit Gräbern meist junger Männer, die, als "Heldentod" verklärt, auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen.


