Der Streit der Ideologien – eine persönliche Erinnerung
In der vorangegangenen Ausgabe des Blättchens wurde das gemeinsame SED-SPD-Papier „Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit“ aus Anlass des 25.
In der vorangegangenen Ausgabe des Blättchens wurde das gemeinsame SED-SPD-Papier „Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit“ aus Anlass des 25.
Für den vor hundert Jahren geboren Jean Améry müßte es eine weitere Enttäuschung sein, daß in der Linken er inzwischen vergessen ist. „Jener Linken, der ich mich, trotz so mancher Enttäuschungen und Revisionen, verbunden fühle“, wie Améry 1976 bekannte, auf den Salzburger Humanismus-Gesprächen in seinem Vortrag über den Verrat der Intellektuellen.
Für Heinz Israel, Berlin-Friedrichshain
Proletarische Lebensweise war ihm mitnichten fremd, ganz sicher aber hatte er sich mit der Zeit von ihr entfremdet. Erich Honeckers gebetsmühlenhaft wiederholte, monumentalische Elogen auf das Anfang der 1930er Jahre nahe Kasachstan aus russischem Boden gestampfte Hütten-Kombinat Magnitogorsk W. I. Lenin mag in Sachen Schwerstarbeiterglorifizierung noch manchen Zeitgenossen überzeugt haben.
Viktor Orbán regiert Ungarn seit 2010. Sein rechtskonservativer Ungarischer Bürgerbund Fidesz gewann damals 68 Prozent der Parlamentssitze.
Der folgende Text ist der Ausgabe 14 des Magazins prager frühling entnommen. Die Ausgabe kann hier bestellt werden.
Juli 2012, zwei Wochen Kreta, zwei Wochen offline. Genug Zeit, um sich bei rund 35° Grad im Schatten der Lektüre der prächtig aufgemachten Tagebücher Erich Mühsams zu widmen.
Rainer Land (R.L.): Mein Interesse an Eugen Ruges Roman[2] betrifft die Beziehungen zwischen den verschiedenen Generationen, die sich auf jeweils unterschiedliche Art mit den Gegebenheiten der DDR, ihrer Vorgeschichte, ihrem Gründungsmythos und ihrer möglichen oder unmöglichen Zukunft auseinandersetzten.
Keywords: South Sudan, Bari, politics of belonging, repatriation, place; Schlagwörter: Südsudan, Bari, Zugehörigkeit(en), Repatriierung, Ort
Die Angeklagten aus Somalia sollen das deutsche Containerschiff „Taipan“ am 5. April 2010 auf Hoher See überfallen haben. Der Prozess wirft zahlreiche rechtspolitische Fragen auf und mutet angesichts der ungleichen globalen Macht- und Eigentumsverhältnisse wohlfeil an. Der Prozess bringt eine entfernte Welt und ein großes Thema in einen deutschen Gerichtssaal. Er polarisiert das Publikum, denn vor dem Hamburger Landgericht geht es um weit mehr als um den konkreten Tatvorwurf. Der Prozess gegen zehn Menschen, die aus einer der ärmsten Regionen der Erde kommen, in einer der reichsten Städte der Erde ist auch aufgeladen mit Fragen rund um die Themen Gerechtigkeit, europäische Dominanz, Menschenrechte, globale Macht- und Wirtschaftsverhältnisse sowie Sicherheit der Schifffahrtswege und körperliche Unversehrtheit auf den Meeren.