Panik auf der Zielgeraden
„Wow, look at Caster now“, titelte Anfang September die südafrikanische Illustrierte „You“, die auf ihrem Cover die Weltmeisterin im 800-Meter-Lauf Caster Semenya in einem kompletten Make-over präsentierte:
„Wow, look at Caster now“, titelte Anfang September die südafrikanische Illustrierte „You“, die auf ihrem Cover die Weltmeisterin im 800-Meter-Lauf Caster Semenya in einem kompletten Make-over präsentierte:
Krisen der Fürsorge kommen nicht als lauter Crash. Sie manifestieren sich vielmehr als schleichende Erosion menschlicher Ressourcen, als zunehmendes Defizit in der Begleitung pflegebedürftiger Menschen
Obwohl das Bundesverfassungsgericht Ende 2007 entschieden hat, dass das Transsexuellengesetz bis August 2009 reformiert werden muss, hat sich bislang noch nichts bewegt.
Wir erleben gegenwärtig einen Wandel der biopolitischen Dispositive der Produktion und der Kontrolle des Körpers, des Geschlechts, der Ethnizität und der Sexualität.
Die Geschichte der Frauenbewegung in der Türkei lässt sich ins 19. Jahrhundert zurückführen. Die Frauen innerhalb der Istanbuler Eliten fanden in der Suffragettenbewegung nach dem englischen Modell ein Vorbild, waren aber auch auf der Suche nach einer selbstbestimmten Identität, nach einem „eigenen Weg“. Die Suche nach „einem selbstbestimmten Weg“ setzte sich in den als „zweite und dritte Welle der Frauenbewegung“ bezeichneten Frauenbewegungen in der Türkei fort.
Im jüngst erschienenen Reader „Verqueerte Verhältnisse“ wird Queer-Theorie wieder mit Kritik an gesellschaftlichen Hierarchien verlinkt.
Seit Juli dürfen AsylwerberInnen und Personen ohne gültige Aufenthaltsbewilligung wieder in den Kosovo abgeschoben werden. Was erwartet die Angehörigen von Minderheiten dort?
Das feministische Musikfestival rampenfiber (24.-27. September) mixt Queer Country mit Indie-Elektropop, verbindet D.I.Y.-Attitüde mit Theorie-Lectures und buchstabiert mit Carrie Brownstein und Beth Ditto das Punk-Rock-ABC neu.
Anja Flach ist Mitarbeiterin der Informationsstelle Kurdistan (ISKU). Sie war von 1995 bis 1997 als Internationalistin in den Bergen Kurdistans und teilte dort das Leben von Guerilla-Einheiten der kurdischen Befreiungsbewegung. Auf Basis ihrer Tagebuchaufzeichnungen aus dieser Zeit entstand das 2003 erschienene Buch „Jiyanekê din – ein anderes Leben. Zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee“. 2007 veröffentlichte sie „Frauen in der kurdischen Guerilla. Motivation, Identität und Geschlechterverhältnis in der Frauenarmee der PKK“. Für dieses Buch, das eine leicht überarbeitete Fassung ihrer Magisterarbeit im Fachbereich Ethnologie der Universität Hamburg darstellt, interviewte die Autorin kurdische Frauen, die in verschiedenen Phasen am Guerilla-Kampf der PKK teilgenommen haben. Das vorliegende Gespräch wurde anlässlich zweier Veranstaltungen zu den Geschlechterverhältnissen in Kurdistan und in der Guerilla im April 2009 in Wien geführt.