Politische Ökologie

Neoliberale Kontinuität im politischen Wechselwind

Die Macht der besitzenden Klasse Chiles über die extraktivistische Ausrichtung des Landes

In Zeiten ökologischer Krisen zeigen sich die schwerwiegenden Konsequenzen extraktivistischer Ökonomien besonders deutlich. Die betreffenden Länder sind durch ein Wirtschaftsmodell gekennzeichnet, das sich vorwiegend auf die Ausbeutung natürlicher Ressourcen und deren Export konzentriert, bei lediglich geringer industrieller Weiterverarbeitung im Inland. Es ist ein Wesensmerkmal extraktivistischer Produktion, dass sie tiefgreifende Veränderungen in den natürlichen Kreisläufen und dem Mensch-Naturverhältnis mit sich bringt. Sie ist in

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Für einen labour turn in der Umweltbewegung

Umkämpfte Naturverhältnisse und Strategien sozial-ökologischer Transformation
in (16.12.2017)

Kämpfe um die Inwertsetzung von Natur sind nicht neu. Der Kapitalismus als Globalsystem kann, Jason Moore (2015) folgend, als ständige Transformation des gesellschaftlichen Stoffwechsels mit der „Natur“ begriffen werden. Der krisenhafte, aber dynamische Drang zur Akkumulation führt dazu, dass immer neue Naturstoffe in Ressourcen verwandelt und angeeignet werden. So sind Konflikte ständige Begleiterscheinungen von neuen Einhegungen, Aneignungen und Akkumulationsregimen. Dieser Beitrag versucht zunächst ...

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Politische Ökologie und die Notwendigkeit eines langen Atems

Ein Gespräch mit dem anarchistischen Umweltaktivisten Michael Wilk

Der 1956 geborene libertäre Autor (1) und Aktivist Michael Wilk arbeitet als Arzt und Psychotherapeut in Wiesbaden. In seinen theoretischen Auseinandersetzungen widmet er sich u.a. den Themen Macht, Herrschaft und Staatskritik. Seiner kritischen Bewertung von Herrschaftskonzepten, u.a. dem Mediationsverfahren, stellt er Ansätze emanzipatorischer Strategien gegenüber. Mit ihm sprachen GWR-Redakteur Bernd Drücke und die GWR-PraktikantInnen Monika und Jonathan. (GWR-Red.)

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