Feminismus

AUF geht's

Die AUF hört auf, aber die feministische Medienlandschaft blüht.
in (23.05.2011)

Ja. Die österreichische feministische Bewegung verliert mit„AUF – Eine Frauenzeitschrift“ ein wichtiges Medium – einen Fels in derBrandung seit 36 Jahren. Nein. Die Bewegung ist deshalb noch lange nicht amEnde. 

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Begegnungen in der Entwicklungszusammenarbeit – Perspektiven sudanesischer GenderaktivistInnen

Diskurse um Gender sind, dank den Interventionen von Frauenrechtsbewegung und Gender-AktivistInnen seit den 1960er Jahren, inzwischen Teil globaler Entwicklungspolitiken geworden - mit durchaus zwiespältigen Effekten. Gerade die dadurch bedingte Verquickung von Genderdiskursen - die im Verständnis vieler ProtagonistInnen einen ursprünglich macht- und herrschaftskritischen Anspruch haben - mit Dominanzverhältnissen, wie sie durch die postkoloniale Realität der Entwicklungszusammenarbeit geprägt werden, produziert ein starkes Spannungsverhältnis, in dem sich AkteurInnen verorten müssen, ohne dieses auflösen zu können. Besonders Gender-AktivistInnen im globalen Süden werden immer wieder herausgefordert, ihre Verortung explizit zu machen und zu thematisieren, denn hier ist dieses Spannungsverhältnis vor Ort sichtbar und Teil öffentlicher Debatten.

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Wie organisierst du dich?

Keine Spur von Klassen- und Geschichtsbewusstsein am Tag der Arbeit. Ein Kommentar.

Der 1. Mai ist so ein schöner Feiertag. Bei meist gutem Wanderwetter latsche ich mit FreundInnen vom 20. Wiener Gemeindebezirk beim Mai-Aufmarsch der SPÖ mit, biege vorm Burgtheater auf den Rathausplatz ein, wo sich die Bezirksgruppen zu einer riesigen Menge vereinen, und lausche den Reden der Granden der Sozialdemokratie, die am Ende gemeinsam mit der „Basis“ routiniert die „Internationale“ singt.

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Frauentag auf dem Tahrir-Platz

Arabische Frauen zwischen Partizipation und Exklusion.

8. März 2011: Der 100. Frauentag soll auch in Kairo angemessen gefeiert werden. Mit einer Kundgebung auf dem Platz der Freiheit, berühmt geworden durch die Proteste, die seit dem 25. Januar 2011 Ägypten erschüttern und eine politische Transition in Gang gebracht haben.

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In der Arbeit gegen die Arbeit LEBEN.

Affektive Arbeit, feministische Kritik und postfordistische Politik
in (29.03.2011)

Feministische Theoretikerinnen beschäftigen sich seit langer Zeit mit immaterieller und affektiver Arbeit, auch wenn diese Begriffe selbst eine eher jüngere Erfindung sind. Die frühen feministischen Untersuchungen zu Tätigkeiten und Verhältnissen der immateriellen Arbeit waren wesentlicher Bestandteil des Kampfes für die Erweiterung des Arbeitsbegriffes zu einem Begriff, der mehr Formen der geschlechtlichen Arbeitsteilung umfasst.

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Bascha & Brigitte

Feige Frauen und Migrantinnenmodels: Feminismus 2011. Ein Kommentar.

2011 begeht der Frauentag sein 100-jähriges Jubiläum. Die Frauenzeitschrift „Brigitte“ feiert mit einer Jubiläumsausgabe „Ein Jahr ohne Models“. Und die ehemalige „taz“-Chefredakteurin Bascha Mika bringt ein Buch heraus, das den programmatischen Titel „Die Feigheit der Frauen“ trägt.

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