Utopien

Geborgenheit und Frauenpower

Interview mit Helga, Katja und Clara Tempel über generationsübergreifende Solidarität, Utopien und Gewaltfreien Widerstand

„Geborgenheit spielt eine wichtige Rolle in emanzipatorischen sozialen Bewegungen und trägt dazu bei, dass Menschen langfristig aktiv und widerständig sein können“, schreibt Clara Tempel in ihrem im Oktober 2025 im Verlag Graswurzelrevolution erschienenen Buch „Politische Geborgenheit. vor*ankommen in sozialen Bewegungen“ (1). Die Autorin wurde 1995 in eine anarchistisch-widerständige Familie im Wendland geboren und ist mit der Anti-Atomkraft-Sonne aufgewachsen. 

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Hoffnung in hoffnungslosen Zeiten?

Ein Interview mit John Holloway

Der irisch-mexikanische Politikwissenschaftler John Holloway (* 1947) lehrt seit 1993 an der Benemérita Universidad Autónoma de Puebla (BUAP) in Puebla/Mexiko. In seinen Büchern greift er u. a. auf unorthodox-neomarxistische und anarchistische Theorieansätze zurück und entwickelt sie weiter (1). Großen Einfluss auf ihn hat die zapatistische Bewegung in Mexiko, deren Ablehnung der staatlichen Macht und ihr Verständnis von Theorie, das sich in dem Satz „Fragend schreiten wir voran“ zusammenfassen lässt. Am 8.

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Vielfalt, aber kein Durcheinander

Anarchistische Gesellschaftsentwürfe

Der Untertitel verspricht sehr viel. Man könnte meinen, dass in diesem Buch eine zusammenhängende Theorie des Anarchismus vorgelegt wird. Glücklicherweise beugt der Haupttitel diesem Eindruck von vornherein vor, kündigt er doch an, dass es um Gesellschaftsentwürfe geht.

 

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„…die Sache mit der Freiheit, immer noch“ (1)

Muss man die alten Interviews aus dem Ja-Anarchismus-Band neu auflegen? Muss man!

2006 trat die erste Ausgabe von „Ja! Anarchismus. Gelebte Utopie im 21. Jahrhundert“ mit der Mission an, dem durch die RAF und die dauerhafte mediale Verknüpfung mit Chaos und Gewalt verunglimpften Begriff ‚Anarchie‘ ein realistischeres Bild von Anarchist*innen und ihren vielfältigen Projekten entgegenzusetzen. In vielen Interviews entstand dadurch ein lebendiges Bild von der Vielfalt der gewaltfreien anarchistischen Bewegung. Das Buch war so erfolgreich, dass zwei weitere Bände folgten: „Anarchismus Hoch 2“ und „Anarchismus Hoch 3“.

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Anarchismus Hoch 3

Lesung und Buchvorstellung zur Frankfurter Buchmesse 2017

Anarchismus Hoch 3

Utopie, Theorie, Praxis. Interviews und Gespräche

Mit dem Herausgeber Bernd Drücke (DFG-VK Münster & Graswurzelrevolution)

FRANKFURT/M.
Freitag, 13. Oktober 2017,19.30 Uhr
DFG-VK, Mühlgasse 13
(U Leipziger Str. / S Frankfurt-West)

Veranstalter: DFG-VK Bildungswerk Hessen, DFG-VK Frankfurt, FAU Frankfurt

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Was tun mit Kommunismus?!

Montag, 31. Oktober, Mehringhof (Gneisenaustr. 2a, Nähe U 6+7/Mehringdamm), 18 bis 22 Uhr: „Die Linke und 'der real existierende Sozialismus'"

Podiumsteilnehmer/innen: Bini Adamczak (Autorin), Hauke Benner (autonomer Grenzgänger in den 80er Jahren), Willi Hajek (Europ. Netzwerk Basisgewerkschaften), Thomas Klein (Zeithistoriker), Elfriede Müller (jour fixe initiative berlin), Monika Runge (RLS Sachsen, MdL Sachsen), Jörn Schüttrumpf (Karl Dietz Verlag)

Moderation: Anne Seeck, Bernd Gehrke

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