Catch the Volk

Über Ab- und Hintergründe der Integrationsdebatte
in (30.11.2010)

Volkspartei heißt in den USA Catch-all-party. Mit dieser Bezeichnung wird unmittelbar deutlich, dass solche Parteien nicht an Inhalten orientiert sind. Der politische Machtgewinn oder -erhalt wird ihnen zum eigentlichen Inhalt. Alle weiteren Inhalte sind prinzipiell austauschbar. Solche Institutionen richten sich an den Meinungen aus, die politische Mehrheiten möglich machen sollen.

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Betonfraktionen

Über Gewerkschaftspositionen zu S 21
in (26.11.2010)

Über die Fakten hinter dem umkämpften Projekt Stuttgart 21 braucht man im express nicht mehr zu schreiben. Sie sind inzwischen überregional bekannt. Wer es ganz genau wissen will, kann mittlerweile die Debatte zwischen S 21-Gegnern und -Befürwortern Woche für Woche live bei Phönix mitverfolgen.

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Kämpfen in der Krise

»Mögen haben wir schon gekonnt, aber dürfen haben wir nicht gesollt«
in (26.11.2010)

Die Sanierungskosten für die Krisen›lösungs‹strategien auf dem Rücken der Belegschaften bzw. der Lohnabhängigen insgesamt austragen? Dagegen haben die DGB-Gewerkschaften unter dem Motto »Gerecht geht anders« einen heißen Herbst angekündigt, zu dem sie derzeit dezentral, auch mit betrieblichen Aktionen, mobilisieren.

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Wer sind die Guten?

Die ambivalente Rolle von NGOs im europäischen Migrationsregime

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) genießen in der Öffentlichkeit gemeinhin einen guten Ruf. Tatsächlich ist ihre Rolle zwiespältig: Sie sind Teil des „erweiterten Staates". Dies beweist ein Blick auf das europäische Migrationsregime.

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Miss Marple ist schon lange tot

Ausstieg aus den Frauenformen. In: Das Argument 287, »Stärken von Frauen« (3/2010)

Schon Ende des 19. Jahrhunderts dürften sich hinter männlichen Pseudonymen etliche Krimiautorinnen getummelt haben. Stilbildend waren Doyle, Hammett, Chandler, aber eben auch Agatha Christie, Dorothy L. Sayers oder Patricia Highsmith. Dennoch erscheint das Genre heute männlich dominiert.

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Schavans Bologna-Gipfel

Viel versprochen, alles gebrochen

Großes Rauschen im Wald der Zeitungen produzierte der Bildungsministerin Ankündigung eines "Gipfels", ihre Reaktion auf die Bildungsstreikaktivitäten; ein Gipfel sogar mit Beteiligung von ein paar Bildungsstreik-AktivistInnen! Dessen Ergebnis hingegen war dürftig. Robert Blättermann und Nicole Gohlke tragen die Dürftigkeiten zusammen und bewerten sie.

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Dollar, Hoffnungen und Kontroversen

Die Debatte um Klimaschutz durch Tropenwaldschutz in Amazonien spaltet indigene Völker und soziale Bewegungen in Lateinamerika

REDD steht für Reduzierung der Emissionen aus Entwaldung und Degradation. Auf der im Dezember anstehenden UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún steht REDD oben auf der Agenda. Für die einen ist REDD der Hoffnungsträger für Wald- und Klimaschutz, für andere bedeutet es die Merkantilisierung von Natur und Lebensräumen.

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