Commons auf Utopia

Beiträge zur Rückeroberung einer Debatte
in (08.06.2011)
Ausgangspunkt der Erörterungen zu den Commons waren die im aktuellen Commons-Diskurs vorhandenen sozialwissenschaftlichen und politischen Definitionsschwierigkeiten des Gegenstands »Commons« selbst. Hierbei wurde deutlich, dass das, was als Commons bezeichnet wird, nicht als natürliches Artefakt aufzufinden oder wissenschaftlich abzuleiten oder zu erschließen ist, sondern dass Commons eine gesellschaftliche Vorstellung sind, dass sie immer gesellschaftlich ausgewiesen und bestimmt werden. Somit wandelt sich auch das Bild der Commons notwendig mit der jeweiligen Vorstellung von und Perspektive auf Gesellschaft.
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Der Kampf wird zäher

Gedämpfte Euphorie bei den Aktivistinnen in Ägypten: Das Fest zum 8. März endete in Gewalt, im April schoss die Armee auf DemonstrantInnen, die reformierte Verfassung ist sexistisch. Hinter das neue Selbstverständnis, das viele Frauen errungen haben, gibt es dennoch kein Zurück mehr.

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Delegation und Erbauungswissenschaft

Zur Kritik der zapatismusnahen Forschung zu sozialen Bewegungen
in (31.05.2011)

Dieser Text handelt von der Frage nach dem angemessenen Reden über soziale Bewegungen. Es geht also weniger um die Praktiken der Bewegungen selbst, als vielmehr darum, in welcher Art und Weise, mit welchem Impetus, unter Hervorhebung welcher Strukturbedingungen einerseits und welcher Bewegungspraktiken andererseits eine theoretisch anspruchsvolle sozialwissenschaftliche Bewegungsforschung zu betreiben ist.

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Mit wem wollen wir leben?

(Wann) wird der vorgeburtliche Check Standard?
Schon heute sind verschiedene pränataldiagnostische Untersuchungsmethoden in der Schwangerschaft zur Routine geworden. Was aber, wenn einfache Bluttests zu einem frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft möglich werden? Wird ein umfassender billiger und nichtinvasiver „Gencheck“ dann Standard?
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